Tischler aus Kilimambogo bei der Arbeit
Arbeiter in der Tischlerei Kilimambogo

Erfolgsgeschichte vor den Toren Nairobis

Das Kolping-Zentrum Kilimambogo, etwa 70 Kilometer von Nairobi entfernt gelegen, ist ein Projekt des kenianischen Kolping-Nationalverbandes; Seit den frühen 1990-er Jahren seither wurden hier mehr als 2.000 junge Frauen und Männer in verschiedensten Handwerks-Berufen ausbildet; das ursprüngliche Angebot: Tischlerei/Zimmerei, Bauhandwerk und EDV, wurde ständig erweitert, den jeweils aktuellen Marktchancen entsprechend. Heute werden in Kilimambogo zusätzlich u.a. auch Tourismus- und Bürokaufleute, KosmetikerInnen, Installateure, KfZ-Mechaniker und Experten für die Reparatur von Mobiltelefonen ausgebildet.

Anfangs von Kolping Österreich geführt, wurde die Verantwortung für das Zentrum im Jahr 1996 offiziell an Kolping Kenia übergeben, seither arbeitet Kolping Kilimambogo unter der Leitung des Direktors des Zentrums, John Mathenge, im Wesentlichen selbsttragend. Dazu wurden, neben den Ausbildungsabteilungen, sog. „Produktionseinheiten“ (production units) ins Leben gerufen, wo das Zentrum seine Dienste auf dem „freien Markt“ anbietet. Ebenso wurde eine „Conference Section“ etabliert, das Zentrum steht also für Firmen und andere Interessenten als Seminar-Veranstaltungsort zur Verfügung, dazu kommen kleinere Aktivitäten, die Einkommen generieren, zB ein Rinderzuchtprojekt, ein „Copy-Shop“ u.a.m.