Chapadinha Baum

Weltweites Netzwerk

Entwicklungsprojekte von Kolping Österreich

Im Rahmen eines weltweiten Netzwerks konzentriert der Bundesverband sein Engagement zurzeit auf drei Partnerländer: Brasilien, Kenia (schwerpunktmäßige Unterstützung der Berufsausbildungszentren Kilimambogo und Nyawita und Uganda; einzelne Kolpingsfamilien und Diözesanverbände sind auch in anderen Ländern sowie im mittel- und osteuropäischen Raum aktiv:  Die Kolpingsfamilie Linz unterstützt Straßenkinder in Nairobi und ein Bildungsprogramm des österreichischen Missionars Franz Windischhofer, der DV Oberösterreich baut Brunnen in Nazaré (Brasilien); Kontakt nach Brasilien pflegen auch der Landesverband Steiermark (Projekt für Straßenkinder) und der Diözesanverband Salzburg, der in der Stadt Floriano ein Kolpinghaus unterstützt; der Wiener Diözesanverband wiederum orientiert sich nach Osten: Kolpingsfamilien in Rumänien, Moldawien und der Ukraine werden mit Mitteln aus einem eigenen „Osthilfe-Konto“ auf dem Weg in die Selbständigkeit begleitet.

Neben den Kolping-Workcamps sind die Methoden der Unterstützung der Projekte so unterschiedlich wie die Kolpingsfamilien selbst: Da gibt es Feste, Buch- und Flohmärkte, Weihnachtsaktionen, ein „Café do Brasil“, private Spenden und Mittel von öffentlichen Stellen.

Seitens des Bundesverbandes gilt vor allem zwei Kolping-Gruppierungen besonderer Dank: der Kolpingsfamilie Wien-Alsergrund, die den Erlös ihres jährlichen Flohmarktes, und dem Diözesanverband Kärnten, der die Spenden am jährlichen „Kolping-Hilfe-Sonntag“ der gemeinsamen, bundesweiten Entwicklungsarbeit zur Verfügung stellt.