IMPULSREFERATE


Gemeinsam kann der globale Wandel gelingen

 

 

 

 

Vortragender:
Dr. Franz Fischler | Präsident des "Europäischen Forum Alpbach", ehemaliger EU-Kommissar für Landwirtschaft und Bundesminister a.D.
(Foto: © Peter Mayr)

Dr. Franz Fischler

Inhalte:
Hunger, Krieg, Umweltzerstörung, Ungleichheit und Armut: EntwicklungsexpertInnen und -aktivistInnen ermuntern schon lange dazu, diese nicht als Mächte des Schicksals zu betrachten, sondern als Dinge, die man ändern kann und folglich ändern muss. Dies geht nur im Miteinander der verschiedenen „Player“. Die „Globalen Ziele“ sind der Versuch, alle guten Kräfte zu bündeln, Fortschritt ist in dieser Sicht etwas, das nur erreicht wird, wenn die ökonomische, die ökologische und die soziale Dimension gleichermaßen berücksichtigt werden und viele verschiedene Partner zusammenwirken: Regierungen, internationale Organisationen mit der UNO an der Spitze, NGOs wie etwa der Kolpingverband, aber auch Wissenschaftler und der sogenannte „private Sektor“, also die gewinnorientierten Unternehmen, und schließlich Millionen und Abermillionen von Einzelpersonen, die in der Masse einen entscheidenden Beitrag leisten.

Dr. Franz Fischler wird in seinen Überlegungen auf Inhalt und Rolle der SDGs eingehen. Es soll um den Prozess gehen, mit dem die Welt positiv verändert werden soll und wie jede/r von uns, aber auch NGOs wie Kolping sich in diesen Prozess einklinken können.

Weitere Schwerpunkte des Impulsvortrags sind die nötigen Veränderungen in der Entwicklungszusammenarbeit sowie ein Exkurs darüber, wie die Europäische Union, angeregt durch die UN-Initiative der SDGs, soziale und ökologische Gerechtigkeit (Stichwort: „Sozialunion“) künftig stärker ins Auge fassen könnte sowie ein Blick auf das neue Verhalten der USA, Russlands und der Türkei und was diese Entwicklungen für im Hinblick auf die Umsetzung der „Global Goals“ bedeuten.

 

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Habt Mut! Nachhaltig leben, solidarisch handeln

 

 

 

 

Vortragender:
Bischof Erwin Kräutler | Der gebürtige Vorarlberger wirkt seit mehr als 50 Jahren in Brasilien und setzt sich für die Rechte benachteiligter Menschen und einen nachhaltigen Umgang mit der Schöpfung ein.
(Foto: © Kolpingsfamilie Hall)

Bischof Erwin Kräutler

Inhalte:

  • Motivation aus dem Glauben für solidarisches und nachhaltiges Handeln
  • Bezug auf Bibel und Lehramt mit besonderer Betonung der 2015 veröffentlichten Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus
  • Erfahrungen aus der Welt des Südens: Wie ist zukunftsfähiges und solidarisches Handeln möglich (?) – in einer Kirche, die sich in Basisgemeinden auf der Grundlage der Schrift und Botschaft Jesu genau diesem Lebensmodell seit Jahrzehnten verpflichtet fühlt und dabei auch viel Gegenwind zu spüren bekommen hat.