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Berichte aus Kenia Kolping-Arbeitseinsatz Sommer 2010
Erster Bericht Bericht vom 11.08.2010 Bericht vom 19.08.2010 Abschlussbericht vom 25.08.2010
Weitere Infos dazu auch auf unserer Jugendseite: hier
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 JAMBO! In Kenia wird Gastfreundschaft groß geschrieben. |
Sinnvoll helfen und tragfähige Kontakte knüpfen zu Menschen eines anderen Kulturkreises: Diese attraktive Kombination bieten die Kolping-Workcamps in unseren Partnerländern in Afrika und Lateinamerika. Die Grundidee: Freiwillige aus Österreich reisen zu unseren Projektpartnern und helfen ihnen bei ihren Entwicklungsvorhaben. |
Sinnvoll helfen und tragfähige Kontakte knüpfen zu Menschen eines anderen Kulturkreises: Diese attraktive Kombination bieten die Kolping-Workcamps in unseren Partnerländern in Afrika und Lateinamerika. Nach 2008 wird auch der Arbeitseinsatz 2010 (3. bis 25. August) nach Kenia führen. Hier leitet Kolping zwei Berufsausbildungszentren, in denen Jugendliche aus ärmsten Verhältnissen zu Tischlern, Mechanikern, Maurern und Bürokräften ausgebildet werden.
Auf die Freiwilligen aus Österreich wartet ein abwechslungsreicher Einsatz: Wir werden in jedem dieser Zentren, von denen eines nahe Nairobi, das andere weiter westlich in der Nähe des Viktoriasees liegt, rund eine Woche zu Gast sein und dort verschiedene Renovierungsarbeiten durchführen: die Außenfassaden bekommen einen neuen Anstrich, außerdem sollen je ein Zaun sowie ein Unterstand für Milchkühe errichtet werden.
Speziell in Nyawita, dem Zentrum am Victoriasee, sind auch Spezialisten hoch willkommen. Wer im Kfz-Wesen Erfahrung hat, kann in der Mechaniker-Werkstatt mitarbeiten, auch in der Computer-Abteilung ist man für neue Impulse dankbar: Teilnehmer, die über IT-Erfahrung verfügen, können die Ausbildner und Lehrlinge im Gebrauch neuer Programme schulen (etwa zum Erstellen von Videofilmen).
Abgerundet wird das Programm durch Angebote kultureller Begegnung und durch einen Besuch im Nationalpark „Masai Mara", wo es die „Big Five" (Löwe, Leopard, Nashorn, Büffel, Elefant) in atemberaubender Landschaft aus nächster Nähe zu bestaunen gibt.
Aufgrund des großen Interesses (15 Anmeldungen bis zum 31. Jänner) besteht derzeit nur die Möglichkeit, sich auf einer Warteliste vormerken zu lassen bzw. als InteressentIn für das Workcamp im Sommer 2011; Kontakt: Kolping Österreich, Mag. Wolfgang Engelmaier, Paulanerg. 11, 1040 Wien, (01) 587 35 420, w.engelmaier kolping.at
Folder zum Workcamp 2010: Download
 Mit der Ausbildung im Kolping-Zentrum von Nyawita erhalten Jugendliche die Chance auf Job und Zukunft.
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Traumhaft:
Tierwelt im Nationalpark ""Massai Mara"
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Einen RÜCKBLICK auf das Kolping-Workcamp Kenia 2008 finden Sie hier:
UNTERWEGS IN AFRIKA Kolping-Workcamp in Kenia
Kenia ist eine Reise wert - noch dazu, wenn man dabei auch noch helfen kann: Diese Erfahrung machen gerade die 10 TeilnehmerInnen am Kolping-Workcamp 2008. Seit 3. August ist die Gruppe in Kisumu am Ufer des Viktoriasees im Einsatz - im Kolping-Berufsausbildungszentrum "Nyawita" werden hier rund 40 Jugendliche aus ärmsten Verhältnissen zu Tischlern, Maurern, Mechanikern und EDV-Spezialisten ausgebildet. Ziel des Solidaritätseinsatzes ist die Renovierung des Zentrums sowie die Installation einer Wasserversorgung (Brunnen und Tank), außerdem hatten die Freiwilligen aus Österreich ein paar neue Computer im Gepäck...
Berichte aus Kisumu ("Blogs") finden Sie hier:
Bericht vom 5. August Bericht vom 6. August Bericht vom 10. August Bericht vom 11. August Bericht vom 12. August Bericht vom 13. August Bericht vom 16. August Bericht vom 17. August Bericht vom 19. August
Bericht vom 21. August
Karibu - Willkommen ! Freiwillige aus Österreich zeigen Solidarität mit Kenia. |
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FOTOGALERIE
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Entwicklungszusammenarbeit
Im Jahr 1968 beschloss die Generalversammlung des Internationalen Kolpingwerkes, sich in der Entwicklungshilfe zu engagieren. Dieser Beschluss hatte eine enorme Ausbreitung der Kolpingidee zur Folge.
Wir begannen mit einem allgemeinen Arbeitseinsatz im Jahre 1986 in Chapadinha, Maranhao, Nordost-Brasilien. In dem damals erbauten Kolpinghaus werden heute Fortbildungskurse für Frauen und Mütter abgehalten. 350 Kinder sorgen für Leben in dem Ganztagskindergarten.
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Im Laufe der Jahre wurden vielfältige Projekte gemeinsam mit den brasilianischen Kolpingleuten verwirklicht: Berufsbildungszentren, Kolpinghäuser, Wasserprojekte, Ziegelwerk, Modell(-Gemüse)- Gärten, Bäckereien, Schuhmanufakturen, etc.
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Hintergrundinformation zur Entwicklungszusammenarbeit mit Kenia
Etwa 70 km von Nairobi in Kilimambogo wurde 1992 in Zusammenarbeit mit der Republik Österreich ein Berufsbildungszentrum für Möbeltischler und Maurer begonnen, wobei sich die Holzverarbeitung als vorrangig durchgesetzt hat. Im dualen Ausbildungsweg - Theorie und Praxis - lernen junge Leute unter den Bedingungen eines normalen Betriebes zu produzieren. Für die Werkstücke gibt es Auftragsarbeiten, der Verkauf sichert den Fortbestand des Zentrums.
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Neu begonnen wurde 2002 ein Computerprojekt in Kisumu am Viktoriasee. Mithilfe eines ehrenamtlich tätigen ehemaligen Entwicklungshelfers und privaten Sponsoren kann jungen Leuten eine einjährige Computerausbildung angeboten werden. Dies erhöht die Chancen am Arbeitsmarkt wesentlich und trägt somit zur Linderung der enorm hohen Arbeitslosigkeit des Landes bei.
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Uganda
In Uganda wurden drei Projekte ins Leben gerufen. Zunächst ein Kolpinghaus für den theoretischen Unterricht und die Unterbringung der Lehrlinge für die Handwerksausbildung von Tischlern und Maurern. Später kam die Zusammenarbeit mit den örtlichen Bauern hinzu, die ihre Produkte an einer Ölmühle von Kolping abgeben konnten. Und schließlich gab es ein Frauenfortbildungsprogramm, welches aus Schulungen im Gesundheitsbereich und Kleinkreditprogrammen für die eigenständige Obst- und Gemüseproduktion bestand. |