Gut unterwegs

20.03.2017 17:31 von Monika Hick-Hummel

Fünf Männer - 310 Vereinsjahre: Walter Müller, Toni Gasser, Gabriel Forcher, Josef Forcher und Franz Seiwald mit den Funktionären Norbert Hopfgartner, Präses Bruno Decristoforo, Diözesanvorsitzender Peter Staudinger und Obmann Meinhard Pargger
Walter Müller, Toni Gasser, Gabriel Forcher, Josef Forcher und Franz Seiwald mit den Funktionären Norbert Hopfgartner, Präses Bruno Decristoforo, Diözesanvorsitzender Peter Staudinger und Obmann Meinhard Pargger. Foto: Kolping Lienz / mag

„Wir sind gut unterwegs“ – so lautet die aktuelle Bestandsaufnahme der Verantwortlichen der Kolpingsfamilie Lienz, getroffen bei der Generalversammlung am 10.März. Diese Beurteilung gilt sowohl für den Verein als auch das Kolpnghaus und verdankt sich in erster Linie dem ehrenamtlichen Engagement der aktiven Mitglieder.

Mitglieder, die fest zum Verein stehen, sind das Kapital jeder Kolpingsfamilie; in Lienz wurden diesmal zwei „Gesellen der ersten Stunde“ geehrt, die seit siebzig Jahren Kolping die Treue halten: Anton Gasser und Gabriel Forcher. Bereits die Neugründung des Katholischen Gesellenvereines nach Kriegsende haben sie mitgetragen – als Funktionäre, als Theaterspieler, als Unternehmer. Nicht minder beeindruckend sind die Leistungen von Franz Seiwald und Josef Forcher sowie von Walter Müller, denen Ehrenzeichen für 60 bzw. 50 Jahre Mitgliedschaft verliehen wurden.

Heute zählt der in zwischen 136 Jahre alte Verein (Gründung 1881)über 200 aktive Mitglieder und Vereinsfreunde, führt im eigenen Haus ein Jugendheim, beherbergt dort die Kinderbetreuungsstätte OKZ, einen kleinen Gastbetrieb und bietet Räumlichkeiten für Veranstaltungen von bis zu 300 Personen an. Als einer der ältesten Vereine der Stadt besitzt die Kolpingsfamilie Lienz seit 1884 ein eigenes Vereinshaus (in der ehemaligen „Kalkgrube“) und seit dem Neubau vor über dreißig Jahren führt Kolping Lienz dort auch ein Jugendheim.

In den letzten drei Jahren wurden über 250.000 Euro investiert (Parkplatz, Fenster und Haustechnik), wobei man von der Stadt Lienz großzügig unterstützt wurde. Die derzeitige finanzielle Situation lässt auch zu, dass weiter erneuert und modernisiert wird. Heuer sind Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit dran.

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