150 Jahre Kolpingsfamilie Villach

20.10.2017 10:17 von Monika Hick-Hummel

Am 21. September rückte Villach in den Fokus von Kärnten – in Anwesenheit zahlreicher prominenter VertreterInnen aus Land und Kirche feierte die Kolpingsfamilie ihr 150-Jahr-Jubiläum.

Eröffnet wurde der Festakt mit einem ökumenischen Gottesdienst, geleitet von Diözesanbischof Alois Schwarz und Superintendent Manfred Sauer; Bischof Schwarz stellte seine Festpredigt unter die Themen „Arbeit“ und „Jugend“. Dabei verwies er auf den hohen Stellenwert des Gesprächs zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern und plädierte für ein „Miteinander in Respekt“ nach dem Vorbild Adolph Kolpings, der schon vor mehr als eineinhalb Jahrhunderten Menschen aus der Arbeitswelt gesammelt habe, ihnen mit Wertschätzung begegnet sei und ihnen einen Lebensraum eröffnet habe. Wichtig sei Kolping besonders die Jugend gewesen, so Schwarz, weswegen der Kolpingverband dazu aufgerufen sei, den Kontakt mit der jungen Generation zu pflegen: „Gesellschaft und Kirche brauchen die Fragen und Sehnsüchte der Jugendlichen!“

Beim anschließenden Festakt ging es in den Ansprachen und Grußworten um zeitgemäße Formen, die Kolping-Idee heute zu leben. Die Festansprache hielt Thomas Mairitsch, Leiter der „Gruppe Kolping“ der Kolpingsfamilie Villach. Anschließend überbrachte der 1. Landtagspräsident Reinhard Rohr die Grüße von Landeshauptmann Peter Kaiser sowie Vizebürgermeisterin Petra Oberrauner jene von Bürgermeister Günther Albel. Weiters konnte das Präsidium der Kolpingsfamilie Villach rund um Vorsitzenden Kurt Maschke Vertreter des Diözesanverbandes Kärnten und zahlreiche Mitglieder der Kärntner Kolpingsfamilien als Gäste begrüßen. Musikalisch umrahmt wurde die Feier durch die Kolpingmusik Klagenfurt und den Finanzchor Villach. Stellvertretend für viele treue Mitglieder wurde Hannes Unterüberbacher für 60 Jahre Zugehörigkeit zur Kolpingsfamilie geehrt, bevor die Jubiläumsfeier in den Abendstunden bei einem gemeinsamen Imbiss ausklang.

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