Kolping trauert um Alfred Weiss

21.03.2017 13:12 von Monika Hick-Hummel

Präses Alfred Weiss 1937 - 2017

Kolping Österreich trauert um Alfred Weiss, Präses der Kolpingsfamilie Wien-Zentral und langjähriger Präses des Kolping-Diözesanverbandes Wien, der am 21. März im 80. Lebensjahr an den Folgen eines schweren Schlaganfalls verstorben ist. In den Jahren seines Wirkens hat er die Entwicklung des Kolpingverbandes in Österreich und darüber hinaus wesentlich mitgeprägt und als Seelsorger Generationen von Kolpingleuten gestärkt und begleitet.

„Ich wollte ein abwechslungsreiches Leben führen und den Menschen dienen“ – so hat er selbst anlässlich seines „Goldenen“ Priesterjubiläums die Beweggründe für seine Berufswahl geschildert. Nach ersten Stationen in der Pfarre Wien Baumgarten und in Afrika übernahm er im Jahre 1968 das Amt des Präses der Kolpingsfamilie Wien-Zentral. Die Chancen, die Kolping bietet, hatte er von Anfang an klar erkannt: „Mit Menschen in Kontakt zu kommen und die Gesellschaft zu verändern.“

Stets aufgeschlossen für ein gutes Miteinander der verschiedenen Verbandsebenen, engagierte sich Alfred Weiss von 1974 bis 2006 an der Seite seines Freundes und langjährigen Bundespräses Ludwig Zack im Bundespräsidium von Kolping Österreich und leitete über vierzig Jahre lang den Kolping-Diözesanverband Wien. Aus dieser Zeit wirken heute noch zahlreiche, unvergessliche Erlebnisse bei vielen Mitgliedern nach: die von ihm gehaltenen Exerzitien und Bildungsveranstaltungen, Familienurlaube, Jugendsportwochen, Stadtkreuzwege und vieles andere mehr. In der Gestaltung all dieser Aktivitäten war Alfred Weiss stets offen für neue Methoden der Vermittlung und hat damit, pädagogisch stets am neuesten Stand, die Idee Kolpings vielen Menschen nahe gebracht. Auch war er als Diözesanpräses stets bereit einzuspringen, wenn Not am Mann war. So führte er etwa wegen langer Vakanzen die Kolpingsfamilien Meidling und Poysdorf.

Zeitlebens war Alfred Weiss auch eine der treibenden Kräfte der Internationalisierung der Arbeit des Kolpingverbandes. Zunächst in Brasilien beim Aufbau des dortigen Nationalverbandes aktiv, engagierte er sich ab dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ intensiv im Osten Europas. Durch Kontaktpflege, Spendenaktionen und Hilfestellungen beim Verbandsaufbau hat er mit den Kolpingleuten vor allem in Rumänien, Moldawien und der Ukraine eine Beziehung auf gleicher Augenhöhe geschaffen, von der viele Menschen bis heute profitieren.

Lieber Alfred, in großer Dankbarkeit verabschieden wir uns, wissend, dass das, was du getan hast, für Kolping weiterleben wird in den nächsten Generationen. Im Namen aller Kolpingleute Österreichs sagen wir ein herzliches und dankbares „Treu Kolping“!

 

Informationen zum Begräbnis

The funeral of Praeses Fr. Alfred Weiss will take place

Übernachtungsmöglichkeit im Kolpinghaus Wien-Zentral (nach Verfügbarkeit).

Buchung und Kontakt:
Kolpinghaus Wien-Zentral
Gumpendorfer Straße 39
1060 Wien
T +43 1 5875631-0
F +43 1 5863630
office@kolping-wien-zentral.at
www.kolping-wien-zentral.at

Posten Sie hier Ihre letzten Grüße an Alfred Weiss

Kommentar von Prälat Heinrich Festing | 11.04.2017

Die Nachricht vom Heimgang meines lieben und vertrauten Freundes Präses Alfred Weiss hat mich tief getroffen. Mit euch allen fühle ich den Schmerz und die Trauer über seinen Tod. Denn mit ihm verbindet mich eine Jahrzehnte lange Freundschaft und vertrauensvolle Zusammenarbeit. In den über 30 Jahren, in denen ich das Amt des Generalpräses des Internationalen Kolpingwerkes innehatte, habe ich viele gemeinsame Reisen mit ihm in die Länder Osteuropas nach Tschechien, in die Slowakei, nach Ungarn, Rumänien, Moldawien usw. gemacht, wo das Kolpingwerk auf seine Initiative in neu aufgebaut oder wieder gegründet wurde. Dabei konnte ich immer wieder erfahren, mit welchem persönlichen Einsatz er diese Aufgabe wahrgenommen hat. Ergriffen war ich auch immer von der Zuneigung und Dankbarkeit, die ihm von allen Seiten in diesen Ländern entgegengebracht wurde. Sein Name wird darum mit dem Kolpingwerk in Osteuropa immer dankbar verbunden bleiben. Über den Tod hinaus werde ich meinem lieben Freund Alfred Weiss daher auch immer dankbar verbunden bleiben und seiner bei der Feier der Eucharistie und im Gebet gedenken. Möge Gott ihm auf die Fürsprache des Seligen Adolph Kolping, dem er so sehr verbunden war, sein irdisches Tun mit ewigen Gütern vergelten.
Prälat Heinrich Festing, Generalpräses a.D.

Kommentar von Brigitta | 10.04.2017

Lieber Alfred, lieber Chef!
Du warst für mich einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben. Ich habe von Dir unendlich viel gelernt - in den unterschiedlichsten Bereichen. Was mich von Anfang an am meisten beeindruckt hat, war wie Du jeden Menschen und jede Meinung absolut ernst genommen hast.
Dafür und dass ich ein langes Stück Weg in Deiner Nähe zurücklegen durfte, werde ich immer dankbar sein.
Von Herzen
Brigitta

Kommentar von Sylvia Jaburek | 07.04.2017

Lieber Alfred Weiss,

ich habe Sie damals, vor vielen Jahren auf der Tagung in Bozen das erste Mal bewusst erlebt und kennen gelernt und war von Ihnen sehr beeindruckt über Ihren weiten spirituellen Horizont, der sich ja in Ihren vielfältigen Aufgaben wunderbar wieder gespiegelt hat. Auch hatten Sie kein Problem, mich, als evangelische Mitarbeiterin bei der damaligen Messe, im Gegensatz zu Ihrem polnischen Amtskollegen,selbstverständlich in das Abendmahl in der Messe mit ein zu beziehen. Das hat mich damals, ich war erst kurz bei Kolping, sehr positiv berührt. Ich habe mich immer sehr gefreut, Sie bei einer Veranstaltung oder Feier getroffen zu haben und es war mir jedes Mals wieder ein Anliegen, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Nun sind Sie ins Licht gegangen und ich wünsche Ihnen, dass Sie dort der Liebe begegnen, die Sie in Ihrem Leben so vielen verschiedenen Menschen geschenkt haben.

Ihre Sylvia Jaburek

Kommentar von Kolpingbühne Meidling | 07.04.2017

Lieber Alfred,
wir danken Dir für deine 30jährige Unterstützung als Obmann unserer Bühne.
Kurt Schernhammeer
Geschäftsführer

Kommentar von Erich Reischmann | 04.04.2017

Betroffen habe ich die Nachricht vom Heimgang von Dir Alfred gelesen. Ich danke, dass ich Dich kennenlernen durfte und Du mich ein Stück auf Deinem Lebensweg mitgenommen hast.
Eine Bereicherung für mich war, Deine Herzlichkeit, Deine Ruhe und Deine Impulse.
In Dankbarkeit und letzte herzliche Grüsse

Kommentar von Kurt Egger, Nationalvorsitzender Kolping Südtirol | 04.04.2017

Wir sind als Kolping Südtirol immer noch schmerzlich betroffen vom Tod -allzu früh- unseres lieben und verehrten Diözesanpräses von Wien Alfred Weiss. Der Name von Präses Weiss ist für uns als Südtiroler eng verbunden mit dem Aufbau von Kolping im Osten Europas, besonders in Rumänien und Moldavien. Ohne sein Engagement wäre der erfolgreiche Aufbau nach dem Fall der Mauer nicht möglich gewesen. Wir Südtiroler durften Alfred nicht nur in den verschiedenen Orten des Ostens erleben, sondern auch in Wien. Wir erinnern uns an mehrmalige Zusammentreffen mit Alfred im Kolpinghaus Wien-Zentral. Seine bescheidene sehr einfühlsame oft fast wortkarge Art hat uns alle immer wieder tief beeindruckt. Es ist ihm aber immer gelungen Menschen für die Idee und den Geist Adolph Kolpings zu begeistern. Er setzte ja gleichsam sein Herz für unseren verehrten Verbandsgründer Adolph Kolping zum Pfande ein. Seine Aufenthalte in Bozen-Südtirol waren immer geprägt von einer tiefen Liebe und Zuneigung zu unserem Land, zu unseren Bergen aber auch zu unseren Menschen. Was uns alle immer sehr erfreute war seine Art Menschen zu begegnen: auf gleicher Höhe und mit Würde.
Ich durfte Alfred auch einige Male innerhalb des Landes Rumänien als auch von Wien aus als Zentralsekretär im Auto begleiten. Er war auf diesen Fahrten immer ein angenehmer nachdenklicher Gesprächspartner. Er entwickelte stets Visionen und Träume und war bestrebt neue Wege zu beschreiten und dabei das Wesentliche außer Acht zu lassen. Ich werde ihn als sehr tiefschürfenden Menschen in Erinnerung behalten.
Kolping Südtirol trauert mit Kolping Österreich um den Verlust eines edlen, engagierten, vielseitig begabten Priester und Präses. Wir werden seiner im Gebete gedenken und bei unserer Mittwochsmesse im Kolpinghaus von Bozen mit Nationalpräses Johannes Noisternigg uns seiner erinnern.

Mit Gruß und
Treu Kolping!
Kurt Egger Nationalvorsitzender
Giorgio Nesler Nationalsekretär
Otto von Dellemann Generalpräsidiumsmitglied

Kommentar von Thomas Dörflinger | 04.04.2017

Mit großer Betroffenheit haben wir die traurige Nachricht vom Tod unseres Kolpingbruders Alfred Weiss erhalten. Persönlich – aber auch im Namen des Bundesvorstands des Kolpingwerkes Deutschland – möchten wir euch allen unser herzliches Beileid aussprechen. Als Präses der Kolpingsfamilie Wien-Zentral und langjähriger Präses des Diözesanverbandes Wien hat er die Entwicklung von Kolping Österreich und darüber hinaus in Brasilien und in Osten Europas wesentlich mitgeprägt. Wir haben Alfred stets als einen Menschen kennengelernt, der sich mit großer Leidenschaft als Christ und Kolpingbruder – ganz im Sinne Adolph Kolpings – in Gesellschaft und Kirche eingebracht hat. Von Herzen danken wir Alfred für all das, was er für das Kolpingwerk in Österreich und weit darüber hinaus getan hat und werden ihn stets in sehr guter Erinnerung behalten! Am Grab des Seligen Adolph Kolping in der Minoritenkirche in Köln werden wir seiner im Gebet gedenken.
Thomas Dörflinger, MdB, Bundesvorsitzender,
Josef Holtkotte, Bundespräses,
Ulrich Vollmer, Bundessekretär Kolpingwerk Deutschland

Kommentar von Bruno Horn | 04.04.2017

In stillem Gedenken. Begegnungen mit Alfred waren immer geprägt mit guten Gesprächen.

Kommentar von Renate Draskovits | 04.04.2017

Lieber Alfred,
Du hast so unspektakulär so viele und so vieles bewegt, weil du ganz echt warst. Deine Beziehung zu Jesus war ansteckend, weil du von ihm begeistert warst und dadurch begeistert hast. Auch mich, und dafür bin ich dir sehr dankbar. Du hast mit der Kolpingidee die Menschen von ihrer Lebenssituation abgeholt und sie pflegend wachsen lassen. Dankbar bin ich auch dafür, dass Du mir und allen Menschen ganz viel zugetraut hast, aber uns auch immer neue Herausforderungen zugemutet hast, und uns zu Weiterentwicklung, Bildung und zu einer Gottesbeziehung ermutigt hast, und vor allem zum Geben und Teilen. Du hast die Menschen gern ein bisschen provoziert, um durch Humor neue und größere Denk-Perspektiven zu ermöglichen, auch mit deinen legendären Geschichten, die schon durch halb Europa weiter erzählt werden. Und danke auch dafür, dass Du, obwohl du schlecht gehört hast, ein sehr guter Zuhörer warst und mir und allen Menschen Wertschätzung entgegengebracht hast. Ich danke Dir für Deine langjährige Freundschaft, Du wirst mir sehr fehlen. Eine Deiner Lieblingsaussagen trifft nun auf dich zu: „Ich bin Gott dankbar dafür, was er durch dich bewirkt hat“.

Kommentar von chrisgrace | 03.04.2017

Lieber Alfred,ich erinnere mich an den Tag, wo wir uns zum ersten Mal begegnet sind. Ich war verzweifelt; Du hast mir zugehört, still und leise, und mein Leben mit Sonnenschein wieder zum Lachen gebracht.

Mein spiritueller Papa und guter Freund, ich danke Gott, für die Zeit, die ich mir Dir verbringen durfte.

Legt alles still in Gottes Hände, das Glück, den Schmerz,
den Anfang und das Ende.
Christine H.

Kommentar von Traude Waginger | 31.03.2017

Lieber Alfred,
Es tut weh, dass du nicht mehr unter uns bist!
Du warst für mich, wie ein Familien-Mitglied.
42 Jahre hast du mich begleitet und mir immer wieder guten Rat gegeben, falls eine Sorge unerträglich schien..
Du hast meinen Sohn und meine Schwiegertochter herzlich und humorvoll getraut,
Du hast meinen Enkel Nikolaus liebevoll getauft.
Ich kann mich aber auch noch gut erinnern an das Schifahren in Haus am Kaibling, das Fliegen mit dir als Pilot in einer kleinen Cesna....
Das Zusammensein mit dir war immer positiv, das Menschliche stand im Vordergrund...
Ruhe in Frieden!
Traude Waginger

Kommentar von Ambros Stingeder | 30.03.2017

Lieber Alfred,
Dich kennenzulernen war eine Bereicherung und unsere Begegnungen immer etwas Besonderes. Dein Engagement für Kolping Österreich und Osteuropa war beispielgebend.
Danke Alfred, Treu Kolping.

Ambros Stingeder
Vorsitzender Kolping Linz

Kommentar von Claudia Luca | 30.03.2017

Lieber Alfred

es kommt plötzlich dass du nicht mehr da bist.

Ich habe dir zu danken. Vor allem für die Zeit von 2004-2006 als du mich nach Rumänien gebracht hast und mir in meiner Zeit als Mitarbeiterin von Kolping Rumänien als Mentor zur Seite gestanden bist.

Unzählige Male habe ich Dich erlebt als Optimisten, der mit einem Auftrag nach Rumänien kam. Immer wieder hast Du Dir Gedanken, Texte, Geschichten überlegt, die Menschen genau dort berühren, wo der Schuh drückt. Das war ein wunderbare Gabe die Du hattest.
Ich danke Dir für
-die vielen gemeinsamen Autofahrten in Stille, im Gespräch (Ich gebe zu, manchmal hatte ich auch etwas Angst:)
-deine Abenteuerlust, die ich mit Dir teile
-dein fast kindliches Gemüt mit dem du alle herum erheitert und gelockert hast
-deinen Optimismus der unerschütterlich war, auch dort wo andere (auch ich) schon längst aufgegeben hätten
-deine vielen Intiativen für die Jugend (ich erinnere mich sehr gerne an meine ersten Rumänischlektionen die ich in Haus im Ennstal von der Kolping Jugend aus Bacau und Brasov erhielt)
-dass du mich mit Mihai getraut hast und dieses Fest in Karl im Burgenland für uns alle zu etwas besonderem gemacht hast. Als unser Bindeglied zwischen Ö und Ro
-dafür dass du meine Tochter Amelia 2009 in Maria Grün im April getauft hast. Es war unvergesslich.
- dafür, dass dass du auf das Geselligkeit nie verzichtest hast
-dafür dass du immer an mich geglaubt hast und mir unendlich viel Mut und Vertrauen gegeben hast.

Ich werde Dich vermissen, Alfred!

Kommentar von Otto von Dellemann | 30.03.2017

Lieber Alfred!
Mit Bestürzung und Trauer habe ich - ja haben deine Freunde hier in Südtirol von deinem Tod erfahren. Viele Erinnerungen kamen hoch die wir gemeinsam erleben durften. Waren es Begegnungen und Gespräche, Tagungen und Versammlungen in Wien oder Köln oder in irgeneiner Ortschaft in Rumänien: immer dieselbe Herzlichkeit, Fröhlichkeit und dein schelmhaftes Lächeln. Unverkennbar die Art und Weise wie du offen Menschen verschiedener Kultur, Sprache, Ethnie und unterschiedlicherer Charaktere begegnet bist! EINMALIG!! Deine tiefe Begeisterung für "unseren" Kolping haben mich immer tief beeindruckt.Ebenso deine sehr tiefsinnigen Überlegungen und Gedankengänge, dies im besonderen während unserer mehrmaligen gemeinsamen Autofahrten.In guter Erinnerung bleibt mir das letzte Zusammentreffen in Wien Zentral beim Frühstück: deine Offenheit und tiefe Herzlichkeit!! Danke und leb nun in der Anschauung dessen an den du geglaubt und für den du so vieles in dieser Welt in seinem Namen getan hast. Der Einsatz sei dir Lohn!! Der Herrgott möge dich aufnehmen in die ewige Herrlichkeit. Begleite uns Kolpinger weiterhin. Ich werde im Gebet deiner gedenken!! Treu Kolping --Oto.

Kommentar von Herbert Felbermayer | 29.03.2017

Lieber Alfred!
Danke für Deine Impulse.
Danke für Deine Menschlichkeit.
Danke für Deine christliche "Normalität"
Du bist und warst und wirst es für mich - und sicher viele andere - immer bleiben, ein Priester - ein Gottesmann - der wie Adolf Kolping - mit beiden Beinen im Leben gestanden ist und der uns gelehrt hat - was Kirche - was Freundschaft - was das Stehen zu Einander - wirklich ist. Treu Kolping - bereite uns einen Wohnstatt bei Gott.

Kommentar von Josef Holtkotte, Margrit Unternährer | 29.03.2017

Wir haben die Nachricht vom plötzlichen Tod von Alfred Weiss erhalten und sind sehr bestürzt. Im Namen des Kolpingwerkes Europa möchten wir unser herzliches Beileid zum Tod unseres lieben Kolpingbruders übermitteln. Alfred Weiss war als Präses des Kolping-Diözesanverbandes Wien auch ein wichtiger Teil des Kolpingwerkes Europa. Er engagierte sich regional, international, aber insbesondere in Osteuropa und konnte durch seine stetige Unterstützung vielen Menschen, besonders in Rumänien, Moldawien und der Ukraine, helfen. Wenn wir an Alfred denken, kommt uns ein Zitat von Adolph Kolping in den Sinn: „Wo das Christentum ist, soll sich´s am Unglücklichen zuerst erweisen ...“ Der Unglückliche, von dem Adolph Kolping spricht, ist immer dieser einzelne Mensch mit seiner persönlichen Geschichte. Es zählen nicht Alter, Geschlecht, Religion, Hautfarbe oder Herkunft, sonders es zählt der Mensch an sich. Und für diese Menschen hat Alfred sich immer engagiert und ihnen viel Hilfe und Unterstützung zukommen lassen. Wir wissen sehr zu schätzen, was Alfred für das Kolpingwerke Europa geleistet hat. Wir werden ihm für immer sehr dankbar dafür sein und stets in guter Erinnerung behalten. Im Gottesdienst anlässlich der Kontinentalversammlung in der Ukraine im Mai 2017 werden wir seiner im Gebet gedenken.
Josef Holtkotte/Europapräses
Margrit Unternährer/Europa-Vorsitzende

Kommentar von Martina Wachernig | 29.03.2017

Lieber Alfred, ich denke gerade eine unserer letzten Begegnungen. Du fragtest mich: "Und??" Ich sagte darauf: "Eh!" und wir mussten beide sehr lachen. So werde ich Dich in Erinnerung halten. Liebe letzte Grüße, Martina

Kommentar von Stefan Spiess | 29.03.2017

Lieber Alfred,
Begegnungen mit Dir waren immer mit viel Freude und Heiterkeit verbunden. Besonders deine Ansprache und dein offener Zugang bei den Jugendlichen hat bei vielen unserer Mitglieder dankbare Spuren hinterlassen. Gespräche und Diskussionen mit dir bei so manchen Bildungskonferenzen zeigten mir Deine Begeisterung für die Kolpingarbeit und waren Inspiration für das eigene Tun. Nicht nur hier wird uns Dein Beitrag fehlen. Im Namen der Kolpingsfamilie Hall möchte ich unsere Dankbarkeit aussprechen, dass wir einen Teil deines Weges mit dir gehen durften. Der Herr schenke dir ewige Ruhe. Treu Kolping,
Stefan Spiess, Vorsitzender

Kommentar von Doina Buzut | 28.03.2017

Дорогой Отец,

Спасибо Вам за всё то добро, которое Господь смог сотворить через Вас. Надеемся что по Милости Божией Ангелы сопроводили Вашу душу в Дом Отца и вы сейчас находитесь рядом с Ним.

Requiem aeternam dona ei Domine. Et lux perpetua luceat ei. Requiescat in pace.

Familia Buzut (MOLDOVA)

Kommentar von Lina Kalibataitė | 27.03.2017

Mit großer Bestürzung haben wir vom Tod eures Praeses Alfred Weiss erfahren. Im Namen des Kolpingwerks Litauen sprechen wir unser aufrichtiges Beileid aus. Alfred Weiss war auch uns sehr verbunden. Sein Tod ist auch für uns ein großer Verlust. Wir werden ihn in unsere Gebete einschließen. Treu Kolping, Lina Kalibataitė

Kommentar von Sr. Miriam Strunz | 24.03.2017

Lieber Alfred,
so wie Claudia erinnere auch ich mich noch an meine Vorstellungsgespräche im Kolpinghaus Wien-Zentral, von denen ich das dritte mit Dir führte. Daran schloß sich eine bereichernde und erfüllende Tätigkeit im Kolpinghaus an, für die ich sehr dankbar bin.
Neben der Tätigkeit im Kolpinghaus ist mir Deine Geburtsstadt Wien sehr ans Herz gewachsen.
Ich danke Dir für die Begegnungen und Gespräche, die nie oberflächlich waren, sondern immer in die Weite des Lebens wiesen und in sorgenvollen Zeiten aufbauten und Nähe schenkten.
Ich werde Dich dankbar in Erinnerung behalten, bin sicher, dass Du beim Herrn, in der Fülle des nie endenden Lebens, beim großen Fest angekommen bist und freue mich auf ein Wiedersehen an diesem Ort, auch wenn der Zeitpunkt dafür noch unbestimmte ist.
Sr. Miriam

Kommentar von Thomas | 24.03.2017

Lieber Alfred,
vor 16 Jahren haben wir uns kennen gelernt, leider nur zu selten gesehen. Ich werde Dich als einen immer humorvollen, weltoffenen, toleranten Wegbegleiter in Erinnerung behalten.
Ich sage für die wenigen Stunden einfach DANKE
Thomas

Kommentar von Eduard Dobre im Namen des Zentralsekretariat-Teams | 24.03.2017

Wir trauern um unseren Ehrenpräses, Pfarrer Alfred Weiss aus Wien, Österreich. Mit Dankbarkeit erinnern wir daran, dass er die Kolping-Verbandsarbeit in Rumänien 1990 begonnen und bis zu seinem Lebensende treu begleitet hat. Wir sind Gott dankbar für sein Leben und alle Erlebnisse, die wir gemeinsam hatten und die unser Leben bereichert haben!
Die Kolpinger aus Rumänien

Kommentar von Eva Kern | 24.03.2017

Lieber Alfred,

du warst immer für mich immer eine der ganz besonderen Persönlichkeiten bei Kolping. Ich habe Dich bewundert für Deinen Umgang mit Menschen und Dein besonderes Engagement. Mit Deiner herzerwärmenden, klugen und auch sehr humorigen Art hast Du Menschen im Herzen berührt. So auch mich. Du hast immer zugehört und warst auch an Deinem Gegenüber stets interessiert und aufmerksam. Ein ewig Junggebliebener, der es besonders verstand mit der Jugend im Kontakt und im Gespräch zu bleiben. Ich danke Dir. Du warst uns Inspiration und wirst immer in unserem Herzen bleiben. Letzte herzliche Grüße Eva

Kommentar von Claudia Edelmayer-Murri | 24.03.2017

Lieber Alfred,
Ich erinnere mich noch an mein Bewerbungsgespräch vor genau 16 Jahren - ein Gespräch der anderen Art. Im positiven Sinn. Mein Vater war kurz davor verstorben und du hast mich getröstet.
Und auf meine Frage:"ich bin evangelisch, kann ich trotzdem hier arbeiten"? hast du herzlichst gelacht.

Bei der letzten Generalversammlung hast du gesagt, du bist so froh im kolpinghaus zu wohnen, du bist so glücklich hier, in deinem zu Hause zu sein.
Ich habe dich erlebt als Teil unserer täglichen Miteinanders bei der Arbeit im Kolpinghaus Wien-Zentral... Nach deinem schweren Unfall vergangenes Jahr hatten alle Mitarbeitenden ein besorgtes Auge auf sich. Es ist traurig, dass du nicht mehr da bist - unser Haus ist traurig. Dein Husten, dass deinem Erscheinen meist voran ging, wird mir fehlen, du wirst mir - du wirst uns allen fehlen.
Wir sorgen dafür, dass das ewige Licht in unserer Kolping Kapelle nie ausgeht.
Danke für Alles, Claudia

Kommentar von Horst M. Rauter | 23.03.2017

Tief betroffen habe ich vom Heimgang meines Präses-Kollegen gehört. Für mich war Alfred ein wesentlicher Teil von Kolping Österreich. Jede Begegnung mit ihm war eine Bereicherung. Seine Ruhe und die Unaufgeregtheit, die er ausstrahlte, haben Kolping gut getan. Fast ein halbes Jahrhundert hat er die Idee unseres Gründers weitergetragen. Danke, Alfred, auch Für Deine Freundschaft und noch einmal „Treu Kolping!“
Horst M. Rauter, Präses der Kolpingsfamilie Klagenfurt-Ost

Kommentar von Stadler Georg | 22.03.2017

Lieber Alfred,
bei Begegnungen mit Dir, war meistens auch Frohsinn und Scherz dabei. Danke für diesen Humor. Letztes Jahr habe ich Dich besucht, voller Freude hast Du mir geplanten Zelturlaub im Pinienwald am Meer erzählt. Dankbar bin, was für Kolpingwerk in Osteuropa geleistet hast. Einmal habe ich Dich nach Satu Mare begleitet. Dort habe ich gespürt wie sehr die Leute Dein Wirken geschätzt haben.
Herzliche Grüße Georg Stadler Kolping Vöcklabruck

Kommentar von Krzysztof Wolski | 22.03.2017

Das Gute hat nur ihren Wert, wenn Sie mit anderen teilen.
Lieber Präses Alfred - Sie haben so während Seinen langen Leben getan. Sie trug diese Gute unermüdlich für Menschen - deinen Nächsten und unsere Nachbarn. Gerade in unserem Teil Europas, wo es seit Jahrzehnten fehlte.
Ihr offenes und emphatisches Herz brannte für uns.
Jede Begegnung mit Ihnen war eine große Freude, Ihr Optimismus, Humor und Kraft gabe uns neue Motivation um die Kolpingarbeit zu handeln. Leute wie Sie „führt Heiliger Geist“ - so sagte hl. Johannes Paul II.
Wir in KW Polen hoffen, dass Gottes Geist Ihnen in das Haus des Vaters für ewigen Lohn führen wird. Ruhe in Frieden!

Kommentar von Clemens Schepers | 22.03.2017

Bei der Generalversammlung am letzten Dienstag hat Alfred gleich zu Beginn beim Totengedenken – schon in ziemlicher Atemnot – gesagt: „Ich wünsche euch und mir, dass der Tod für uns alle ein tolles Erlebsein sein möge!“ Wer Alfred gekannt hat, weiß, dass das so seine Ausdrucksweise war. Nun wünschen wir ihm, dass ihm dieses tolle Erlebnis zuteil geworden ist, an das er immer geglaubt hat – er, der ein wahrhaft franziskanisches Leben geführt hat.

Kommentar von Ludwig Wurst | 22.03.2017

Lieber Alfred!
Jetzt, wo Du nicht mehr unter uns bist, wird uns allen erst klar, wie wertvoll und wichtig Du für unsere Gemeinschaft warst. Mir persönlich wird das Gespräch mit Dir am meisten fehlen. Ich denke gerade an eine gemeinsame Zugfahrt nach Vorarlberg. Wir waren vielleicht in Purkersdorf, als eine Frau, welche wir beide von der Kolpingarbeit kannten, zustieg. Wir hatten sie aber beide viele Jahre nicht mehr gesehenen. Sie setzte sich zu uns und wir führten bis Linz ein sehr interessantes und anregendes Gespräch. Als sie ausgestiegen war, sagte ich zu Dir: „So ein Zufall! Schön, dass wir sie wieder einmal getroffen haben“. Deine Antwort: „Nein, es gibt keine Zufälle, das hat sicher der Chef so gewollt“ und wir redeten noch lange über dieses Thema. „Der Chef“, so sagtest Du oft zu unserem Herrgott. Du sagtest manchmal auch mit Deinem typischen Schmunzeln, dass Du für die „Firma Vater, Sohn und Taube“ arbeitest. Es war unter Anderem dieser praxisorientierte Zugang zum Glauben, den Du uns auf Deine ganz besondere Art bei vielen Gelegenheiten, z.B. bei Deinem jährlichen Besinnungstag, vermittelt hast. Alle, die dabei waren, werden das vermissen.
Darum bin ich Gott, unserem „Chef“, sehr dankbar, dass wir mit Dir ein Stück unseres Lebensweges gehen durften.
Lieber Alfred, der Herr schenke Dir die ewige Ruhe.
Frieda und Ludwig Wurst

Kommentar von +Anton Coșa | 22.03.2017

Lieber Alfred, ich kann es nicht glauben, dass Du nicht mehr zu uns kommen wirst! Trotzdem ist es wahr! Gestern, als ich diese Nachricht bekommen habe, war ich ganz traurig! Ist es wahr? Wie ist es möglich? Ja, ist es wahr! Ich habe Es auf der Kolping Homepage Österreichs gelesen. Sofort habe ich mit meinen Mitarbeitern ein Gebet für dich gesprochen: Requiescat in pace!
Du wirst uns und allen in Moldawien die dich gekannt haben, so sehr fehlen! Es wird uns fehlen dein freundliches Lächeln, das unseren Leuten den Frieden in Herzen geschenkt hat; dein guter Rat, die vielen und mir persönlich so notwendig war. Es wird uns dein großes Herz, deine Liebe zu unserer Kirche, zu Priestern, Schwestern, zu Brüdern und Schwestern im Glaube, zu viele Armen fehlen. Es wird eine große Lücke in unserem Leben sein! Aber wir wissen, das ist es der Weg für alle Menschen. Heute bist du, es, morgen oder übermorgen, früher oder später sind wir alle in das Haus des Vaters eingeladen! Und als Gläubige haben wir noch mehr Hoffnung. Jesus hat uns gelehrt, ”Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe; (Johannes 11,25)
Es gibt ein Leben nach dem Tod! Der liebe Vater hat dich sicherlich in sein Haus aufgenommen. Wir glauben es und wir erbitten dieses auch von Ihm.
Sei barmherzig, o Herr, mit ihm, und erhalte du ihn in der himmlischen Heimat, zusammen mit deinen Heiligen und Engeln. Amen!
+Anton Coșa
Bischof von Chișinău

Kommentar von Albert Pribyl | 22.03.2017

Lieber Alfred,
ich bin jetzt fast seit zwölf Jahren bei Kolping und in dieser Zeit warst Du für mich immer präsent; am Anfang bei den Präsidiumssitzungen und anschließend immer wieder bei den unterschiedlichen Gelegenheiten. In Erinnerung werden mir auch Deine regelmäßigen Besuche bei uns in der Paulanergasse bleiben. Du hast diese Zeit genützt um mit Susanne, Christina und mir über Gott und die Welt zu plaudern. Erst vor kurzem warst Du noch bei uns und hast für Dein neues Auto einen Kolping-Sticker besorgt. Du warst also noch voll des Tagendrangs.
Vor zwei Jahren habe ich Dich telefonisch über das Ableben von Ludwig Zack informiert und hast geantwortet: „Er hat es geschafft“. Ich hoffe, dass Du es jetzt auch geschafft hast und ich bin mir sicher, dass Du uns bei unserer Kolping-Arbeit über die Schulter blicken wirst.
Ich werde Deine Besuche vermissen.
Dein Albert

Kommentar von George van Horick | 22.03.2017

Lieber Alfred!
In großer Dankbarkeit erinnere ich mich an unsere Begegnungen in Poysdorf. In Deiner einfachen Art warst Du überzeugend, und für mich in gewisser Weise ein Vorbild. Der Herr möge Dich jetzt bei Ihm ausruhen lassen und Dir ewige Freude schenken!
Treu Kolping!
George van Horick

Kommentar von Elisabeth Tintelott | 22.03.2017

Lieber Alfred!
Wir kennen uns schon seit deiner "Baumgartner" und meiner "Liechtenthaler" Zeit - es wurde eine sehr schöne und immer intensiver werdende Freundschaft, die mir immer wichtig war. Auch mein Umzug nach Deutschland hat hier nichts geändert und wenn wir uns hier in Wesseling oder in unserem Urlaub im Waldviertel getroffen haben, war es immer "wie früher".
Danke für alles und der Herrgott möge dir alles in reichem Maße vergelten!
Elisabeth Tintelott

Kommentar von HubertTintelott | 22.03.2017

Lieber Alfred!
Noch im Februar konnten wir bei unserem Besuch im Kolpinghaus uns zu dem
schon bei allen unseren Wienbesuchen traditionellen gemeinsamen Frühstück treffen und uns intensiv über aktuelle Entwicklungen im Internationalen Kolpingwerk und auch über Deine Gesundheit und zukünftigen Pläne austauschen. Du hattst noch klare Vorstellungen von deinen nächsten Besuchen in Rumänien und Moldawien und ich konnte dir von unserem Besuch in Rumänien erzählen.
Nun werden sich diese Pläne nicht mehr umsetzen lassen und ich denke mit Wehmut, Dankbarkeit aber auch Freude an die Zeit unserer jahrzehntelangen Zusammenarbeit zurück.
Du warst in meiner Amtszeit immer ein glühender und ideenreicher Kämpfer für die Internationalisierung des Kolpingwerkes und hast durch deinen ganz persönlichen Einsatz und dein Beispiel viele Menschen im IKW von dieser Idee und Aufgabe begeistert. Du gehörst zu den Pionieren und Wegbereitern für die Wiedergründung und den Wiederaufbau des Kolpingwerkes in Mittel- und Osteuropa nach 1989. Ohne dich wäre die Entwicklung nicht so dynamisch und erfolgreich verlaufen. Du hast uns immer wieder - auch bei Rückschlägen - mit deiner ganz besonderen und besonnen Art nach vorne getrieben und Neuanfänge möglich gemacht. Mit dir geht ein Freund, der mir über Jahrzehnte immer wieder eine Hilfe und Stütze war, ein jederzeit verläßlicher Partner.

Kommentar von Waltraud Koller | 22.03.2017

Lieber Alfred!
Danke, dass ich dich noch kennenlernen durfte.Deine Menschlichkeit, deine Güte und dein Humor haben mich tief beeindruckt.Ruhe in Frieden.

Kommentar von Irmgard Böhm | 21.03.2017

Lieber Alfred, es hat mich im Herzen berührt wie du dein Priester- und Menschsein gelebt hast. Danke! Mögest du bei deinem "Arbeitgeber" in Frieden weiterleben.

Kommentar von Susanne Friedl | 21.03.2017

Lieber Alfred,
du bleibst für mich immer einer der liebenswertesten Menschen, die ich je kennenlernen durfte. Ich werde deine Besuche im Bundessekretariat, deine offene, ehrliche und bodenständige Art, das herzliche Lachen, die erfrischenden Gespräche – vom „Schmähführn“ bis zu philosophischen Diskussionen, dein kritisches Auge auf die Dinge - sehr vermissen, dich vermissen. Du warst einfach ein „cooler Typ“, ein toller Mensch … und manchmal auch ein bisschen stur, aber das war gut so, du hast viel erreicht und vielen Menschen geholfen. Leider kann ich dir jetzt keinen Schoki mehr mit auf den Weg zurück ins Kolpinghaus Wien-Zentral geben. Aber vielleicht in Gedanken eine letzte Umarmung fürs Himmelreich, das für dich schon zu Lebzeiten die größte Erfüllung war, die ein Mensch je erreichen kann.
Aber was du, lieber Alfred, mir mit auf den Weg gibst, dafür möchte ich dir von Herzen danken, das wird mich immer liebevoll begleiten. Ich weiß noch, wie du zum Abschied gerne sagtest: „Lebe wie du willst.“ Und du meintest dann auch – mit gewisser Strenge: „Dies soll kein Wunsch sein, sondern eine Aufforderung! Es ist nicht immer der bequemste Weg, aber der, den wir gehen sollten.“ Diese deine liebe, aber ernstgemeinte Aufforderung ans Leben nehme ich gerne immer im Herzen mit und gebe es auch an meine Kinder weiter. Vielen Dank, lieber Alfred. Vielen Dank fürs Zuhören, fürs Reden und einfach, dass du da warst. Ich habe dich sehr geschätzt und sehr gern gehabt.
Susanne

Kommentar von Daniela Barbulescu | 21.03.2017

Lieber Alfred,
Deine Pioniertätigkeit hat schon Anfang 1990 in Rumänien, in Siebenbürgen begonnen.
Unermüdet und ohne von den lokalen Realitäten abzuschrecken, hast du uns über 27 Jahre begleitet.
Nachdem ich heute Morgen erfahren habe, dass du uns verlassen hast, fiel mir plötzlich ein, wie du es wusstest, uns zu tadeln aber auch zu loben.
Vor allem aber, hast du uns geliebt !
Alfred, von dir haben wir gelernt, für unsre Mitmenschen aus Liebe zu dienen. Das werden wir im Kolpingwerk Rumänien weiter tun.
Wir sind dir und unsren Freunden aus Wien, die dich oft vermisst haben, alle sehr dankbar.

Daniela Barbulescu, Vorsitzende des Kolpingverbandes Rumänien

Kommentar von Juliana Holzer | 21.03.2017

Lieber Alfred, du warst ein ganz besonderer Mensch. Danke dass du auch in schweren Zeiten für mich und meine Familie ein Freund warst, der immer ein offenes Ohr für uns hatte! Ulli

Kommentar von Josef u. Grete Ölzant | 21.03.2017

Lieber Alfred!
Du warst ein Freund der Menschen. Wir danken dir, dass du auch unser Freund gewesen bist. Ruhe in Frieden, dein Werk wird weiterleben. Dankbar, dass wir dich kennen durften, Grete und Josef

Kommentar von Patrik Heykman | 21.03.2017

Lieber Alfred,
deine lange Reise findet nun in der Vollendung ihr Ziel. Immer bescheiden, offenherzig für die Anliegen der Menschen, die sich dir anvertraut haben. Du warst stets der Welt und allem Neuen zugewand ohne zu vergessen, was dein spiritueller Quell als Priester war.An Kritik gegenüber aller Ungerechtigkeit in der Welt hast du nicht gespart und auch tatkräftig mit deinen Projekten gezeigt, wie es gehen kann, die Idee von einer besseren und gerechteren Welt umzusetzten. Zahlreiche Projekte hast du in diesem Geist geprägt. Kolping als internationalen Verband zu entwickeln und die Menschen in Afrika, Brasilien und Osteuropa für die Idee Adolph Kolpings zu begeistern war ein Ziel deiner großen Schaffenskraft. Dabei bist du den Menschen immer auf Augenhöhe gebegnet und diese wußten es sehr zu schätzen. Damit war es dir möglich die Idee Kolpings auch den Menschen in ihre Herzen zu pflanzen.Lange hast du unsere Kolpingbühne als Präses mitbetreut und immer ein gern gesehener Gast in unserer Kolpingfamilie Meidling. Dein Wort galt, es war echt und wir werden dich sehr vermissen. Dir sei Dank gesagt für viele gemeinsame Wege, Gespräche und auch manch harte Diskussion. Du warst eine Bereicherung für unsere Pastoralkonferenz im Dekanat 6/7. Ein guter Freund und Mitträger des Café Ephata. Mit einem guten Schmäh versehen, brachtest du manch festefahrene Diskussion in Gang.
Möge Gott das Gutes was du getan dir nun herzlich vergelten. Du behälst einen großen Platz in unserem Herzen! Herzlichst Patrik

Kommentar von Harald Fasching | 21.03.2017

Lieber Alfred,
ungezählt sind die Erlebnisse und Abenteuer, die ich mit dir erleben durfte. Ob es nun die anspruchsvolle Schitour auf den Piz Palü war, die hitzige Diskussion, was nun bestimmte Bibelstellen mit dem praktischen Leben zu tun haben oder ob es um die wirtschaftliche Situation in Wien-Zentral gegangen ist, ist vollkommen egal: Es war eine Freude und erfüllt mich heute mit Stolz, mit dir ein ordentliches Stück des Weges gegangen zu sein. Schon als Hausbewohner in Wien-Zentral durfte ich in den Genuss deines bedingungslosen Vertrauens kommen. Damals warst du als Präses das Oberhaupt des Hauses und musstest „deine Buam“ des Öfteren zurechtweisen. Immer mehr wurdest du zum Freund und zum Partner auf Augenhöhe. Das war dir wichtig. Wir (= viele ehemalige Hausbewohner) erkannten das erst viel später als unschätzbar wichtigen Wert. Nie bevormundend, doch immer wieder mit kritischen Impulsen präsent und immer zum Gespräch, zur Auseinandersetzung bereit. Vieles wird uns jetzt abgehen, doch das besonders. Jeden Bildungsimpuls hast du unterstützt, den Wert einer vernünftigen Bildung hast du schon sehr, sehr früh erkannt und auch umgesetzt. Wenn jemand Hilfe gebraucht hat, so hast du nicht lange nach Herkunft, religiöser Zugehörigkeit, Familienstand, etc. gefragt, sondern die Hand ausgestreckt und geholfen. Nicht nur das, aber auch das macht dich einzigartig. Gerade jetzt, beim Schreiben dieser Zeilen, merke ich, wie mir dein Tod zu Herzen geht. Vielen, vielen Dank für das Gemeinsame und das Trennende – wie auch du sicher sagen würdest. Viel Glück und Zufriedenheit auf der „anderen Seite des Lebens“, wie immer es dort aussehen mag… herzlich Harald

Kommentar von Wolfgang Engelmaier | 21.03.2017

Lieber Alfred,
ich war noch nicht lange bei Kolping, da durfte ich ein Portrait über dich schreiben anlässlich deines 70. Geburtstages. Über deine Berufung zum Priester sagtest du damals im Rückblick: „Ich wollte ein abwechslungsreiches Leben führen und den Menschen dienen.“ Beides ist dir, soweit ich das beurteilen kann, glänzend gelungen. Spannend wie ein Abenteuerroman kamen mir damals deine Erzählungen vor: dein Einsatz als junger Kaplan in Afrika, in einer Pfarre mit einer großen Eisenerzmine, später deine Aktivitäten als einer der Kolping-Pioniere in Brasilien; deine „Zweitkarriere“ als Pilot, später deine Aufbauarbeit in Rumänien, Moldawien und der Ukraine, wo du Schwierigkeiten ohne Zahl gemeistert hast und so viel erreicht hast. Einer der Arbeiter in der afrikanischen Eisenerzmine, so sagtest du mir, lud dich einmal mit den Worten ein: „Bring deine Religion in unser Dorf! Sie macht uns frei von Angst.“ Ein Mensch, der, berührt von Gott und den Nächsten, ganz frei war – das warst du für mich; herrlich unkonventionell hast du vielen einen frischen Zugang zur Botschaft des Glaubens und zu den Ideen Adolph Kolpings ermöglicht. Du wirst mir sehr fehlen, aber dein Beispiel wird mich weiterhin begleiten und inspirieren.

Kommentar von Christine Leopold | 21.03.2017

Lieber Alfred,
eine deiner herausragenden Eigenschaften war immer deine Wandlungsfähigkeit. Die Veränderung der Kolpingarbeit, von den legendären Montagvorträgen bis zur offenen Jugendarbeit, hat dir viel Wendigkeit abverlangt, die du dir bis zuletzt bewahrt hast. In deiner bescheidenen und liebenswürdigen Art hast du für viele Menschen viel Gutes bewirkt. Viele Geschichten zu ebener Erde und in luftiger Höhe ranken sich um dein langjähriges Wirken für Kolping, das du mit deinem Freund und Studienkollegen Ludwig Zack begonnen hast. Auf allen Ebenen unseres Verbandes hast du deinen Beitrag geleistet. Besonders beeindruckend fand ich dein Engagement im Osten Europas nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, wo durch dich eine „österreichische Handschrift“ erkennbar wurde.
Letzte Grüße,
Christine Leopold, „Präsidentin Kolping Österreich“

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