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Die Zukunft, die wir wollen

Diözesanverband Oberösterreich stellt die Weichen in Richtung Nachhaltigkeit

 

Der Beitrag der Kolpingsfamilien Oberösterreichs zur „Bewahrung der Schöpfung“ stand inhaltlich im Fokus der Kolping-Diözesanversammlung von am 18. November im Kolpinghaus Steyr. Ausgehend vom Päpstlichen Rundschreiben „Laudato si“ und den globalen „Nachhaltigkeitszielen“ (SDGs) der UNO spürten die TeilnehmerInnen im Rahmen eines Bildungsnachmittags zunächst ihrer persönlichen Motivation nach, sich für eine „enkeltaugliche“ Zukunft zu engagieren; der Gedanke an ihre Kinder und Enkel stand dabei im Vordergrund ebenso wie der Bezug zum Auftrag unseres Gründers Adolph Kolping, die „Nöte der Zeit“ zu erkennen und entsprechend zu handeln. „Etwas tun“ sei zudem das beste Programm gegen Ängste im Zusammenhang mit dem Klimawandel, so die einhellige Meinung der oberösterreichischen Kolping-Verantwortlichen.

Beeindruckend ist die Fülle der bisher umgesetzten Maßnahmen im Bereich Nachhaltigkeit, die in einem weiteren Arbeitsschritt gesammelt wurden: regionale Lebensmittel in den Küchen der Häuser, Solar- und Photovoltaik-Anlagen auf deren Dächern, Mülltrennung, Flohmärkte, Bildungsangebote für die Hausbewohner, um nur einige Beispiele zu nennen; einzelne Kolpingsfamilien sind dem „Klimabündnis“ beigetreten, andere wollen folgen.

Mit Blick auf die „SDGs“ in all ihrer Vielfalt wurde auch deutlich, dass die Kolpingsfamilien auch mit vielen ihrer traditionellen Aufgaben einen wertvollen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung leisten – der Papst und die UNO weisen ja auf den engen Zusammenhang von Armutsbekämpfung und Umweltschutz hin; so betrachtet fördert alles, was unser Verband im Bereich der Unterstützung von Jugendlichen auf ihrem Bildungsweg leistet, die Nachhaltigkeit, ebenso unsere Wohnhilfen, Starthilfen für alleinerziehende Frauen, Unterstützung von Flüchtlingen u.a.m.

Abschließend erörterten die Delegierten weitere konkrete Möglichkeiten, die Umsetzung der „Globalen Nachhaltigkeitsziele“ im Rahmen von Kolping voranzutreiben. Hier sollen künftig Akzente gesetzt werden durch Maßnahmen zur Ressourcenschonung, den Ausbau umweltfreundlicher Formen der Energiegewinnung, eine stärkere Vernetzung und durch das Anbieten von themenbezogenen Veranstaltungen in den oberösterreichischen Kolpinghäusern.

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