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Gedenkmesse Ludwig Zack

Am Freitag, 26. Jänner gedachte Kolping Österreich des vor zwei Jahren verstorbenen Ehrenpräses Ludwig Zack.

Ludwig Zack

Ende Jänner jährte sich zum dritten Mal der Todestag des langjährigen Bundes- und Ehrenpräses von Kolping Österreich, Ludwig Zack. Mit einem Gottesdienst in der Paulanerkirche in Wien am 26. Jänner gedachte Kolping Österreich des  Ehrenpräses Ludwig Zack. Neben Kolping-Präsidentin Christine Leopold und MitarbeiterInnen des Bundesverbandes nahmen zahlreiche Mitglieder, Wegbegleiter und Freunde Ludwig Zack`s daran teil.

In seiner Predigt erinnerte Bundespräses Gerald Gump an den großen Wirkungsbereich Ludwig Zacks und an das viele, das er mit seinen MitstreiterInnen zeitlebens geschaffen hat; in die Fürbitten wurden aller Verstorbenen gedacht, die Kolping verbunden waren, namentlich auch des im Vorjahr heimgegangenen langjährigen Präses der Kolpingsfamilie Wien-Zentral und des DV Wien, Alfred Weiss.

In Ludwig Zacks Ära als Bundespräses (1969 bis 2006) und später als Ehrenpräses schaffte Kolping Österreich den Sprung vom Handwerker- und Gesellenverein zum modernen christlichen Sozialverband. Im Zentrum seines Wirkens stand der Einsatz für junge Menschen, die im Zuge ihrer Ausbildung Wohnmöglichkeit und wertorientierte Begleitung benötigen, sowie die Sorge um Menschen, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurden. Zahlreiche Projekte wurden unter seiner Ägide verwirklicht: Die Errichtung und Sanierung von Kolpinghäusern für Lehrlinge, SchülerInnen, StudentInnen und Berufstätige sowie die Schaffung von Häusern und Einrichtungen u.a. für Menschen mit Behinderungen, Frauen und Kinder in Not, Menschen in extremen Lebenssituationen und ältere und pflegebedürftige Menschen.

„Ich habe getan, woran ich geglaubt habe“, sagte er kurz vor seinem Tod, und weiter: „Gott sei Dank habe ich viele Menschen gefunden, die an mich geglaubt haben, und so konnten wir gemeinsam Großartiges erreichen.“

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