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Jahrhundertprojekt

Grundsteinlegung für das neue Kolpinghaus Wien-Alsergrund!

Auf dem Bild szu sehen sind Robert Notsch, Vorsitzender der Kolpingsfamilie Wien-Alsergrund, Kolping-Präsidentin Christine Leopold, Bezirksvorsteherin Saya Ahmad und Sozialstadtrat Peter Hacker.
Robert Notsch, Vorsitzender der Kolpingsfamilie Wien-Alsergrund, Kolping-Präsidentin Christine Leopold, Bezirksvorsteherin Saya Ahmad und Sozialstadtrat Peter Hacker. (v.l.n.r.) Foto: © PID/David Bohmann

Mehr als 120 Jahre nach der Erstöffnung wird das Fundament für viele weitere Jahrzehnte gelegt.

Als „Jahrhundertprojekt“ bezeichnete Kolping-Präsidentin Christine Leopold bei der Grundsteinlegung am 19. August den Neubau des Kolpinghauses Wien-Alsergrund, dessen Tradition als Heimstatt, ursprünglich für Handwerksgesellen, bis ins Jahr 1897 zurückgeht: „Auf dem Fundament, das wir jetzt schaffen, werden wieder Generationen von Jugendlichen ein Zuhause finden.“

Errichtet wird ein Heim für StudentInnen, Lehrlinge, Berufstätige und SchülerInnen, in dem durch diverse Zusatzangebote auch die soziale Durchmischung gefördert werden soll. Vorgesehen sind Wohnplätze für SeniorInnen, die durch Angebote des betreuten Wohnens unterstützt werden sollen, und für Menschen mit Behinderungen, beides in Kooperation mit dem „Fonds Soziales Wien“ (FSW), weiters Plätze zum Zwecke der Wohnintegration von Frauen und Kindern in besonderen Notlagen.

In ihrem Statement zur Grundsteinlegung erinnerte Leopold an den 2015 verstorbenen Ehrenpräses von Kolping Österreich, Ludwig Zack, von dem die Initiative für den Neubau ausgegangen war, und dankte den Verantwortlichen der Kolpingsfamilie um Vorsitzenden Robert Notsch, den PlanerInnen und dem Baumanagement sowie den Ausführenden, ebenso den Partnern in der Stadt Wien, an erster Stelle dem anwesenden Sozialstadtrat Peter Hacker und den VertreterInnen des „Fonds Soziales Wien“ (FSW) für deren Bereitschaft zu Kooperation.

Hacker (SP) verglich in seinem Grußwort die Projekte des Kolpingverbandes mit „Perlen“, die, zusammen mit anderen, in ihrem Wert für das Leben der Stadt kaum zu überschätzen seien: „Als Orte der Begegnung schaffen Kolpinghäuser jene soziale Durchmischung, aus der heraus sich das für Wien typische Lebensgefühl entwickelt – für mich liegt hier das Geheimnis unseres Rufes als lebenswerteste Stadt der Welt.“ In ähnlicher Weise strich Bezirksvorsteherin Saya Ahmad (SP) den Beitrag Kolpings bei der Mitgestaltung des gesellschaftlichen Lebens hervor: „Uns verbindet der Gedanke, dass es wichtig ist, für den Zusammenhalt einzutreten, uns ist klar, dass es Menschen gibt, die Unterstützung benötigen – und wer, wenn nicht wir, sollte für sie das Bollwerk sein?“

Nach der Segnung der Baustelle durch Bundespräses Gerald Gump und den Präses der Kolpingsfamilie Konrad Wutscher wurden an der tiefsten Stelle des künftigen Kolpinghauses eine Bulle mit der Gründungsurkunde und ein Ziegel aus dem alten Kolpinghaus vermauert. Vorsitzender Robert Notsch kommentierte dies so: „Möge dieser Stein wiederum für mehr als hundert Jahre eine tragende Rolle spielen!“

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