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Kolping Bregenz auf Exkursion

Besuch beim Kolpingwerk Augsburg, dem größten Landesverband Deutschlands

Kolping Bregenz zu Besuch beim Kolpingwerk in Augsburg.

25 Mitglieder von Kolping Bregenz konnten Mitte August bei einer Exkursion nach Augsburg spannende Einblicke in die erfolgreiche Tätigkeit des Augsburger Kolpingwerks gewinnen, mit ca. 12.500 Mitgliedern und rund einhundert Kolpingsfamilien der größte Kolping-Landesverband Deutschlands.

Hoch interessante Vorträge und Gespräche mit dem Diözesanvorsitzenden Robert Hitzelberger und dem DV-Sekretär, Johann Geisenfelder, brachten die Erkenntnis, dass die beständige Fragestellung: „Für wen machen wir das, was wir tun, und bringt uns das auch nachhaltig weiter?“ in den Gremien und in den Kolpingsfamilien viele neue Impulse und Ideen auslöst. Dadurch wird die Kolping-Arbeit immer wieder neu belebt. Beispiele dafür sind von Kolping angebotene Elternkurse, Kinderzeltlager, Seniorenfreizeiten, geistliche Angebote, das Projekt „Leben in Bayern“ als Integrationshilfe für MigrantInnen oder eine Initiative namens „Offene Werkstatt“ zur Unterstützung von jungen HandwerkerInnen beim Berufseinstieg.

Bei einer Stadtführung erfuhren die Mitglieder von Kolping Bregenz auch viel Wissenswertes über Augsburg selbst, die zweitälteste Stadt Deutschlands nach Trier. Mit seinem weltweit einmaligen Wasserwirtschaftssystem ist Augsburg seit 2019 UNESCO-Weltkulturerbe. Das Handwerkerviertel mit seinen vielen kleinen Kanälen und Brücken verbreitet einen romantischen Charme und wird gerne als „Klein Venedig“ bezeichnet.

Man kennt Augsburg als die „Stadt der Fugger“; die von dieser Kaufmannsdynastie gegründete „Fuggerei“ gilt als die älteste Sozialsiedlung der Welt; im 16. Jh. Gegründet, leben hier noch heute bedürftige Bürger zu einem extrem günstigen Mietpreis von 0,88 Euro (!) pro Jahr. Für Staunen sorgte der Besuch des prachtvollen Goldenen Saals im historischen Rathaus und der tausend Jahre alten Moritzkirche, die, nach einem radikalen Umbau, zu einem lichtdurchfluteten Juwel sakraler Baukunst geworden ist.

Ein spezielles Rahmenprogramm boten – jeweils mit gebührendem Corona-Abstand – zum einen die regionale „Kultband“ Gankino Circus mit Liedern voll schrägem Humor, zum anderen kulinarische Abstecher in eine Brauerei und – zum Weißwurstessen – ins Zeughaus der Stadt. Den Abschluss der Exkursion bildete auf der Rückreise die malerische Stadt Landsberg, deren reiche Geschichte sich in den Gassen und Plätzen der Altstadt mit ihren Kunstschätzen spiegelt.

Alles in allem eine recht gelungene Exkursion, die für die Kolping-Arbeit in Bregenz wertvolle Anregungen brachte.

(Verfasser: Richard Winder)

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