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Wohltuende Akzeptanz

Die Kolpingsfamilie Linz und das Kolpinghaus Hall/Tirol starten mit Projekten zur Integration von Flüchtlingen ins neue Jahr.

„Schön reden tut´s nicht, die Tat ziert den Menschen“: Ambros Stingeder, Vorsitzender der Kolpingsfamilie Linz (hier im Bild mit Kolping-Präsidentin Christine Leopold, im Hintergrund Altbischof Maximilian Aichern) setzt auf Integration.

Kolpingsfamilie Linz startet mit zwei Projekten zur Integration von Flüchtlingen ins neue Jahr

Mit zwei ambitionierten Projekten möchte die Kolpingsfamilie Linz im neuen Jahr einen Beitrag dazu leisten, die Integration von Menschen, die nach Österreich geflüchtet sind, zu fördern:

  • Kinder aus anderen Ländern, die erst Deutsch lernen müssen, können über das Projekt „Lese-Tandem“ nicht nur unsere Sprache einüben, sondern sollen durch das gemeinsame Schmökern auch „wohltuende Akzeptanz erleben“, wie es Präses P. Johannes Mühlleder ausdrückt: „Da bemüht sich jemand um sie, auch außerhalb der Schule!“
  • In eine ähnliche Richtung geht die Initiative „Kolping integra“, in deren Rahmen die Kolpingsfamilie Linz mehreren anerkannten AsylwerberInnen nicht nur einige Zeit eine Wohnung im Kolpinghaus zur Verfügung stellen will, sondern diesen Menschen auch eine Begleitung im Alltag anbietet, welche ihnen die Integration in ihr gesellschaftliches Umfeld erleichtern und sie auch zum Andocken an die Kolpingsfamilie ermutigen soll.

Für beide Projekte werden noch engagierte Paten und Mentoren gesucht. Wichtigste Voraussetzungen: Freude am Lesen bzw. im Umgang mit Kindern und seinen Mitmenschen. Kontakt:

Deutschkurse für AsylwerberInnen auch im Kolpinghaus Hall/Tirol

In Zusammenarbeit mit dem Tiroler Gemeindeverband stellt die Kolpingsfamilie Hall Räumlichkeiten im örtlichen Kolpinghaus für Deutschkurse für Flüchtlinge zur Verfügung. Derzeit werden drei Einheiten angeboten, die zahlreich und regelmäßig besucht werden: ein Alphabetisierungskurs, ein Kurs für Anfänger und ein Kurs für leicht Fortgeschrittene. Die meisten der TeilnehmerInnen haben erst in Hall Lesen und Schreiben gelernt; sie kommen aus so unterschiedlichen Ländern wie Afghanistan, Syrien, dem Irak, dem Iran, Somalia oder Armenien und wohnen zum Großteil in privaten Unterkünften in Hall, Absam, Mils und Thaur. Kursleiterin Katharina Trenkwalder: „Die Teilnehmer fühlen sich wohl, sie sind verlässlich und offen für unsere Werte und Kultur. Es gibt immer Platz und Zeit für persönliche Gespräche und offene Fragen. Ich beobachte bei fast allen großes Interesse am Leben in Österreich.“
 

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