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Zeichen der Präsenz

Nachbericht zur Bundeskonferenz von Kolping Österreich am 3. Oktober in Salzburg

Manches war anders bei der heurigen Bundeskonferenz am 3. Oktober in Kolpinghaus Salzburg: Abstand musste gewahrt werden, einander begrüßen war nur mit Ellenbogen oder „Faust-Check“ möglich und in den Innenräumen galt, außer auf fix zugewiesenen Plätzen, Maskenpflicht. Der guten Stimmung und der Wiedersehensfreude der Delegierten tat dies alles keinen Abbruch; knapp 40 leitende Kolping-VertreterInnen aus dem ganzen Bundesgebiet waren erschienen, aus Köln war Generalpräses Ottmar Dillenburg extra nach Salzburg gereist. Allen war die Freude darüber, endlich wieder einmal zusammenzukommen, deutlich anzumerken.

In ihrem Jahresbericht legte Präsidentin Christine Leopold den Fokus auf die Bewältigung der Corona-Krise im Kolpingverband. Sowohl im Verein als auch im Großteil der Häuser konnten die Folgen der Pandemie bisher gut gemeistert werden, auch dank öffentlicher Unterstützung, beispielsweise aus den Mitteln des NPO-Fonds oder durch das Instrument der Kurzarbeit.

Im weiteren Verlauf der Tagung wurde Kolping-Präsidentin Christine Leopold einstimmig für eine weitere Funktionsperiode von fünf Jahren wiedergewählt, ebenso die VertreterInnen des Bundes- Wirtschaftsvorstandes und die kooptierten Mitglieder des Bundespräsidiums; der scheidende Vorsitzende des Diözesanverbandes Tirol, Peter Staudinger, wurde mit einer Dankesurkunde geehrt. Des Weiteren wurde den Delegierten ein Konzept für ein neues Corporate Design präsentiert und Generalpräses Dillenburg berichtete über die Verwendung der Spenden, die in den letzten Monaten in Deutschland, Österreich, Südtirol und der Schweiz für den „Corona-Fonds“ des Int. Kolpingwerks gesammelt wurden: insgesamt mehr als 800.000 €, mit denen die Folgen der Pandemie in Afrika, Asien und Lateinamerika wirkungsvoll bekämpft werden konnten. Der Beitrag zu dieser gewaltigen Summe aus Österreich, rund 50.000 €, wurde dem Generalpräses im Rahmen der Sitzung symbolisch übergeben.

Ein Gottesdienst unter der liturgischen Leitung von Bundespräses Gerald Gump in der Pfarrkirche Salzburg-Itzling, bei dem ebenfalls die globale Dimension der Kolpingarbeit im Fokus stand, und ein Abendessen im Kolpinghaus bildeten den Abschluss der Tagung.

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