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Ergebnisse "World Café"

Weltweit vernetzt

Im Rahmen einer Gruppenarbeit und eines „World Café“ erarbeiteten die Delegierten einen Überblick über bestehende und mögliche künftige Formen von Entwicklungspartnerschaften unter Beteiligung von Kolpingsfamilien und –Diözesanverbänden aus Österreich

 

In den Beiträgen der Delegierten wurde die Vielfalt der Aktivitäten deutlich, durch die die Kolping-Entwicklungsarbeit in Österreich geprägt ist. In historischer Sicht sind hier zuerst die „Workcamps“ zu nennen: Arbeitseinsätze von Kolping-Gruppen aus Österreich in Brasilien und später auch in Kenia; die damals geknüpften Bande halten zum Teil bis heute, beispielsweise im Diözesanverband Oberösterreich, welcher im notorisch trockenen Nordosten Brasiliens ein Projekt unterstützt, das die Wasserversorgung sichert. Kontakt nach Brasilien pflegen nach wie vor auch der Landesverband Steiermark bzw. die Kolpingsfamilie Jagerberg (Straßenmädchenprojekt) und der Diözesanverband Salzburg in Kooperation mit dem österreichischen Missionar und langjährigen Kolping-Präses Hans Schmidt. Die Kolpingsfamilie Waidhofen/Thaya ist in Bolivien aktiv, in Vorarlberg bestehen Kontakte u.a. nach Indien (Latrinenbau) und Moldawien (Ziegenprojekt), auch der Wiener Diözesanverband orientiert sich nach Osten: Kolpingsfamilien in Rumänien, Moldawien und der Ukraine werden auf dem Weg in die Selbständigkeit begleitet. Andere Partnerschaften von Kolpingsfamilien, etwa in Linz, kamen durch persönliche Kontakte zustande oder sind, beispielsweise in Tirol, Kooperationsprojekte mit befreundeten Organisationen.


In Gruppen erarbeiteten die TeilnehmerInnen des Bildungstages Antworten auf folgende Impulsfragen:

  • Wo stehen wir? Welche „Eine Welt“-Aktionen/Initiativen/Kooperationen gibt es derzeit bei Kolping in Österreich?
  • Woher kommt die Motivation, sich einzusetzen f. d. Thema „Entwicklungspartnerschaften“: persönlich und als Kolpingsfamilie bzw. Diözesanverband?
  • Woher beziehen wir die Info zu den Projekten?
  • Wie legen wir fest, was wir unterstützen?
  • Gibt es Vernetzungen in diesem Bereich? Wenn ja, welche? Wenn nein – warum nicht?

Die Ergebnisse finden Sie hier.


Nach dem Rückblick bzw. der Betrachtung des Status Quo ging es im Rahmen eines „World Café“ um einen Ausblick und das Gewinnen von neuen Perspektiven. Gemeinsam wurden Wege erkundet für die künftige Gestaltung von Entwicklungspartnerschaften im Namen Kolpings. Aufbauend auf dem, was bisher wertvoll war und gut funktioniert hat, aber auch unter Berücksichtigung von aktuellen Überlegungen und Impulsen: Partnerschaften im Zeichen der Begegnung und des Austauschs, zur gegenseitigen Stärkung und im Bewusstsein, dass wir alle zu einem großen Ganzen gehören – bei Kolping ebenso wie auch in der immer enger zusammenwachsenden „Einen Welt“, in der die Herausforderungen global sind und nur in Kooperation gelöst werden können.


World Café „Wie wollen wir was tun?“

  • Tisch 1: Welche Nöte in der Einen Welt sehen wir als besonders dringlich an?
    Wo wollen wir helfen?
  • Tisch 2: Welche Stolpersteine/Vorbehalte gibt es für die Eine-Welt-Arbeit?
  • Tisch 3: Welche Unterstützung braucht unser Kolpingsfamilie von Kolping Österreich und/oder KOLPING INTERNATIONAL?
  • Tisch 4: Wie kommen wir an finanzielle Mittel für die Partnerschaftsarbeit?
    (lokal, Bundesland, Kirche, Unternehmenskooperationen …)
  • Tisch 5: Wie können wir konkret in Austausch und Begegnung mit unseren Partnern kommen?
  • Tisch 6: Mit wem wollen wir uns künftig vernetzen, um mit den Kolping-Partnern optimal zusammenzuarbeiten?

Das Foto-Protokoll „World Café“ finden Sie hier.

 

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