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Keine Armut (SDG 1), Partnerschaften (SDG 17)

Keine Armut (SDG 1), Entwicklungspartnerschaften (SDG 17)

Teilen verbindet

  • Blitzlichter aus der Entwicklungsarbeit von Kolpingsfamilien
  • Anstoß für die Verantwortlichen der Kolpingsfamilien, in diesen Bereich einzusteigen;
  • Partnerschaften in der „Einen Welt“: eine hervorragende Möglichkeit, einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten!

Standbetreuung:

  • Xandl Staudinger, Projektleiter „Wasser für Nazaré“ des DV Oberösterreich
  • Magnus Moosbrugger, KF Bezau: „Moldawien-Partnerschaft“
  • Edeltraud Schönenberger, KF Bregenz, Sanitär-Projekt mit dem KW Indien

Kaum zu glauben, was alles gewachsen ist, seit, vor genau 50 Jahren, der Startschuss fiel für die weltweite Verbreitung des Kolpingverbandes: bei der Generalversammlung des Jahres 1968, welche übrigens, auf Einladung unseres damaligen Bundespräses Ludwig Zack, in Österreich (Salzburg) stattfand. Wenige Monate zuvor war ein Rundschreiben Pauls VI. erschienen, in dem der damalige Papst auf die extremen Gegensätze zwischen Armen und Reichen einging und einen gerechten Ausgleich zwischen Nord und Süd forderte – nur so könne der Weltfriede langfristig gesichert werden.

Heute bilden rund 400.000 Menschen in mehr als 60 Ländern, die in mehr als 7.000 Kolpingsfamilien organisiert sind, die weltweite Kolping-Gemeinschaft. Die schiere Größe des Kolpingverbandes, der sich zu einem – zumindest der Verbreitung nach – „Global Player“ aufgeschwungen hat, ist ein Geschenk und eine Aufgabe zugleich: Diese besteht darin, die Bande untereinander ausreichend zu stärken und gleichzeitig genügend „Weite“ zu ermöglichen, sodass alle bei Kolping, egal ob sie beispielsweise in Chile, auf den Philippinen, in Ruanda oder eben in Österreich leben, das Werk unseres Gründers so weiterführen können, wie es ihrer Tradition und Kultur entspricht.

Auf dieser Grundlage können dann auch Partnerschaften gepflegt werden und zu einer gegenseitigen Befruchtung beitragen. Solche Partnerschaften sind auch ein hervorragender Weg, einen nachhaltigen Lebensstil zu fördern, wenn wir uns vom Lebensstil unserer Kolpingbrüder- und schwestern in den Ländern des Südens das eine oder andere abschauen. Auch die Dringlichkeit, Mutter Erde besser zu schützen, wird deutlicher, wenn man in Kontakt steht mit den Menschen der südlichen Kontinente, die von den Folgen des Klimawandels (Dürren, Überschwemmungen, Bodenerosion, Nahrungsmittelmangel) zum Teil sehr direkt und unmittelbar betroffen sind.

Hier zu handeln, ist einerseits fast Pflicht und andererseits eine große Bereicherung für jede/n Einzelne/n und Kolpingsfamilien als Ganze, wie zahlreiche Beispiele belegen. Auf der Bundes-Generalversammlung sind einige davon präsentiert worden – als Anregung für alle Kolpingsfamilien und Diözesanverbände, den Blick zu weiten und ihr internationales Profil zu schärfen.

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