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Meilensteine der Nachhaltigkeit

Gemeinsam im Einsatz für eine Zukunft, in der es sich zu leben lohnt.

Das Thema Nachhaltigkeit in all seinen Facetten steht seit mehreren Jahren im Fokus der Verbandsarbeit von Kolping Österreich: Auf allen Ebenen widmen wir uns der Frage, wie wir unseren Beitrag zu einer „enkeltauglichen“ Zukunft leisten und künftig noch ausbauen können.

Als doppelte Richtschnur für dieses Engagement dienen uns die vor fünf Jahren beschlossenen „Nachhaltigen Entwicklungsziele“ (SDGs) der Vereinten Nationen und das im selben Jahr veröffentlichte Schreiben „Laudato si“ von Papst Franziskus, in dem dieser zur Bewahrung der Erde, unserer „Mutter“, aufruft.

In diesem Bereich unserer Website dokumentieren wir die Schritte, die wir bisher gesetzt haben, um das Anliegen der Nachhaltigkeit bei Kolping zu fördern:

Kolping-Bildungskonferenz 2017

Als Startschuss dazu diente eine Bildungskonferenz im Mai 2017 in Innsbruck mit Bischof Erwin Kräutler und dem langjährigen EU-Kommissar und Präsidenten des „Forums Alpbach“, Franz Fischler, als Hauptreferenten.

Bundes-Generalversammlung 2018

Im Oktober 2018 konnten wir im Rahmen unserer Bundes-Generalversammlung mit dem „Marktplatz der Nachhaltigkeit“ eine erste Erfolgs-Bilanz präsentieren.

Kolping-Bildungskonferenz 2019

Ergebnisse der Tagung zum Thema „Entwicklungszusammenarbeit bei Kolping“ gemeinsam mit dem Generalsekretär von KOLPING INTERNATIONAL, Markus Demele.

Zuletzt sandte auch die Corona-Pandemie ein Signal aus, unseren bisherigen Lebensstil zu überdenken. Es gibt bedeutsame Stimmen, die dazu aufrufen, die jetzige Krise zum Anlass zu nehmen, vieles von dem Schädlichen, das unser Handeln bestimmt hat, nun abzustreifen. „Das Danach hat begonnen“, so predigte zu Ostern Papst Franziskus, einsam auf dem Petersplatz: Die Pandemie solle die Menschheit, die wie auf Autopilot Richtung drohendem Untergang unterwegs sei, zu einer „humanistischen und ökologischen Umkehr“ führen.

Vor dem Lockdown, der Billionen kostet, hat man den Papst und andere, die Kritik übten, bisweilen als naiv bezeichnet, die Klimawende als illusorisch, weil unfinanzierbar, und die gängige Form der Globalisierung als alternativlos. Man hat munter weiter den Urwald abgeholzt, die Ozeane mit Plastik geflutet und SUVs produziert (und gekauft). Corona zeigt: Wenn Einigkeit erzielt werden kann über den Sinn und die Notwendigkeit noch so drastischer Maßnahmen, können Dinge umgesetzt werden, die bis vor kurzem als undenkbar galten: „Koste es, was es wolle“ – dieses Prinzip darf nicht nur für die Rettung der Wirtschaft gelten (und dort unter Berücksichtigung der Frage, ob nicht manches Zerstörerische auch schrumpfen sollte), sondern auch für die Bewahrung unseres Planeten. Wegducken, leugnen, nötige Schritte zu unterlassen führt dazu, dass Unschuldige leiden, sogar sterben – ob es um ein Virus geht oder die Erderwärmung. Und: nichts kommt teurer, als einer sich anbahnenden Katastrophe tatenlos ihren Lauf zu lassen.

Was wird anders sein nach Corona? Was die Jungen mit „Fridays for Future“ vorweggenommen haben, könnte von nun an stärker unser aller Handeln und unsere politischen Entscheidungen prägen: dass wir fähig sind uns einzuschränken und ein „Zeitalter der Schonung“ einzuläuten. Es wäre auch ohne die Extremlage, in die wir unversehens geschlittert sind, höchste Zeit gewesen, unsere Prioritäten neu festzulegen; nun lässt es sich nicht mehr länger aufschieben. Werden uns die „Nöte der Zeit“ auch diesmal lehren, was zu tun ist?

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