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Kolpinghaus in Mistelbach wird saniert und ausgebaut

Kurz vor Ostern kamen die Bagger, und damit begann der Um- und Ausbau des Kolping-Wohnheims für SchülerInnen in Mistelbach. Seit der Eröffnung dieses Hauses (1977) finden hier Jugendliche – hauptsächlich SchülerInnen der örtlichen Schule für KindergärtnerInnen (BAFEP) – ein „Zuhause auf Zeit“ und pädagogische Begleitung. Nach mehr als 40 Jahren durchgehenden Betriebs ist nun eine Generalsanierung nötig geworden, um den BewohnerInnen auch künftig einen zeitgemäßen und modernen Wohnstandard bieten zu können.

Sämtliche Zimmer werden mit einem Vorraum und eigener Nasszelle ausgestattet, dazu kommen adäquate Gemeinschaftsräume und Studierzimmer sowie Räumlichkeiten zum Musizieren (ein wichtiger Teil der Ausbildung) und für die Freizeit. Die ebenfalls im Haus untergebrachten BewohnerInnen der sozialpädagogischen Kinder-Wohngemeinschaft (KIWOGE) erhalten einen direkten Zugang zum Garten. Mit einer modernen Wärmedämmung und der Installation einer Photovoltaik-Anlage soll außerdem das Anliegen des Kolpingverbandes unterstrichen werden, unser Klima zu schützen und die „Globalen Nachhaltigkeitsziele“ (SDGs) der UNO zu erreichen.

„Mit dieser Sanierung stellen wir sicher, dass junge Menschen während ihrer Ausbildung in zeitgemäßer Form wohnen und lernen können“, so Kolping-Präsidentin und „Bauherrin“ Christine Leopold über die Zielsetzung des Bauvorhabens, dessen Gesamtvolumen rund 4 Millionen Euro beträgt; ein gutes Drittel dieser Summe steuert das Land Niederösterreich aus Mitteln der Wohnbauförderung bei, auch das Bildungsministerium unterstützt das Projekt mit 540.000 Euro.

Die Fertigstellung erfolgt bis zum Jahresende; die BewohnerInnen werden in der Zwischenzeit in Wohncontainern untergebracht.

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