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Beispiel aus Baucau

Kurzfilm aus Osttimor: Kolping im Kampf gegen Corona

Kurzfilm aus Osttimor: Kolping im Kampf gegen Corona

Eines der jüngsten Mitgliedsländer in der weltweiten Kolping-Familie ist Osttimor, der Staat umfasst die östliche Hälfte einer nördlich von Australien gelegenen Insel, deren Westteil zu Indonesien gehört. Zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus hat auch die dortige Regierung Notfallmaßnahmen ergriffen, die das Leben und vor allem die Versorgung mit Nahrungsmitteln drastisch beeinflussen.

Wie die Menschen von der Krise betroffen sind, schildert ein aktueller Kurzfilm des Kolpingwerks Osttimor, etwa in den Worten eines Mitglieds einer Kolpingsfamilie in der Diözese Baucau: „Bevor der Notstand ausgerufen wurde, gab es öffentliche Verkehrsmittel, sodass wir zum Markt fahren konnten und unsere Erntegüter verkaufen konnten, um im Gegenzug Dinge wie Salz oder Speiseöl zu kaufen. Das können wir jetzt nicht mehr“, sagt die Mutter mehrerer Kinder; Gottseidank, fügt sie hinzu, sei gerade Regenzeit und so gebe es wenigstens Mais, „also essen wir jeden Tag Maisbrei und manchmal etwas Haferbrei.“

Im Film sieht man auch, wie Kolping-Mitglieder in einer Kapelle und unter Einhaltung des Mindestabstands für das Ende der Corona-Pandemie beten, wobei sie – wie es bei Kolping Sitte ist– auch selbst Hand anlegen: So werden Nahrungsmittel, ganze Säcke voll Reis, an Bedürftige ausgeliefert, und in Eigenregie haben Kolpingleute zahlreiche Mundschutzmasken in den Kolpingfarben angefertigt, um sich und ihre Kinder bestmöglich zu schützen

 

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