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Gebot der Stunde

Update und aktuelle Infos rund um das Corona-Virus

Leichte Lockerungen und weiterhin große Sorgfalt prägen den Umgang mit der Corona-Pandemie bei Kolping. In unseren Jugendwohnhäusern ist durch die schrittweisen Schulöffnungen wieder verstärkter Betrieb eingekehrt, der sich freilich von jenem in „normalen“ Zeiten wesentlich unterscheidet. Umfangreiche Maßnahmen wurden getroffen, um die Gefahr einer Ansteckung auf ein Minimum zu reduzieren, die wichtigsten sind die bekannten Abstands- und Hygieneregelungen.

Die Verbreitung des Virus hintanzuhalten steht unverändert auch im Zentrum der Tätigkeiten in den Sozialeinrichtungen von Kolping Österreich, in denen zahlreiche Menschen leben, die momentan als besonders verwundbar gelten: ältere und pflegebedürftige Personen beispielsweise, die in unseren Kolpinghäusern „Gemeinsam leben“ in Wien zuhause sind, oder auch Menschen mit Behinderung, die wir in drei Einrichtungen in Niederösterreich betreuen.

Weiterhin ist es in allen unseren Einrichtungen ein Gebot der Stunde, alle nicht notwendigen Sozialkontakte zu vermeiden; so sind beispielsweise Besuche von Angehörigen nur möglich unter Einhaltung weitreichender Schutzmaßnahmen und unter der Voraussetzung, dass eine Gefährdung der BewohnerInnen vermieden werden kann. Auch ist dafür eine Voranmeldung bei der jeweiligen Einrichtung nötig. Wir danken allen Angehörigen für Ihr Verständnis und bitten Sie gleichzeitig, jede Gelegenheit zu nutzen, um mit Ihnen nahestehenden BewohnerInnen beispielsweise telefonisch oder über Social Media-Kanäle in Kontakt zu bleiben! Seitens Kolping werden nach den Vorgaben der Behörden die Abstimmung zwischen sozial-psychologischen Aspekten und Sicherheitsrisiko so gut wie möglich gestaltet.

Die Kolping-Lebensberatungsstellen sind in Betrieb, allerdings finden die Beratungen im Normalfall weiterhin telefonisch oder online statt. Die BeraterInnen sind für KlientInnen unter folgenden Telefonnummern erreichbar: Lebensberatungsstelle 1180 Wien: +43 676 3912 905, Lebensberatungsstelle 1100 und 1040 Wien: +43 1 586 61 75. Präsenzzeiten: Montag 9-11h, Dienstag 16-18h, Mittwoch 9-11h, Donnerstag 14-16h. Während dieser Zeiten können persönliche Beratungstermine vereinbart werden, die ebenfalls nach Möglichkeit via Telefon abgewickelt werden. In besonderen Krisenfällen ist die Möglichkeit der persönlichen Beratung in der Beratungsstelle gegeben. Das Präventionsprogramm „Familien stärken“ ist bis auf weiteres ausgesetzt. Für eventuelle Fragen stehen wir gerne unter familienstaerken@kolping.at zur Verfügung.

Auch in der Sucht- und Drogenberatungsstelle in 1040 Wien findet derzeit grundsätzlich keine persönliche Beratung statt. Der Beratungsbetrieb bleibt jedoch über das Telefon und das Internet aufrecht: Telefon: +43 1 581 53 03, E-Mail: drogenberatung@kolping.at. In besonderen Fällen sind persönliche Beratungen in der Beratungsstelle möglich. Derzeit geschlossen sind die Flüchtlingsberatungsstelle UMAKO in Wien 10.

Positiv zu vermerken ist eine Initiative der Verantwortlichen der Kolpingjugend, die ein Projekt zur Unterstützung älterer MitbürgerInnen in die Wege geleitet haben, das hoffentlich in anderen Kolpingsfamilien viele Nachahmer finden wird.

Ein Hinweis auch für alle, die überlegen, wo sie heuer ihren Sommerurlaub verbringen können. Das Kolping-Ferienhaus in Haus im Ennstal bietet sich dabei nicht nur für Stammgäste als Option an, sondern für alle, die diesmal „Ferien in der Heimat“ ins Auge fassen. Bitte beachten Sie dazu unsere Sommeraktion – wir würden uns freuen, Sie als unsere Gäste begrüßen zu dürfen!

Zwei ermutigende „Blitzlichter“ können wir aus unserem Beschäftigungsprojekt „chance2work“ für Menschen auf Jobsuche vermelden: Eine der jungen Frauen, die wir begleiten, wird mit Anfang April ein Dienstverhältnis im Bereich Pflege im Kolpinghaus „Gemeinsam leben“ Wien-Leopoldstadt beginnen. Sie ist qualifizierte Pflegerin, durfte bisher jedoch ihren Beruf in Österreich nicht ausüben. Aufgrund einer „Corona“-Verordnung darf sie jetzt auch ohne das sonst übliche aufwendige Verfahren zur „Nostrifizierung“ bei uns arbeiten. Und vier junge Männer aus unserem Projekt sind seit einigen Wochen als Erntehelfer tätig – zwei Tage pro Woche in einem kleinen Betrieb in Wien-Simmering.

Bitte beachten Sie auch unseren Spendenaufruf für unseren Sozialfonds und unsere Bitte, gebrauchte Laptops unseren „Mutter-Kind“-Einrichtungen zur Verfügung zu stellen, damit die dort lebenden Kinder am „Unterricht zuhause“ teilnehmen können. Ebenso hat das Internationale Kolpingwerk einen Solidaritätsfonds eingerichtet, aus dessen Mitteln die Folgen der Corana-Krise in den Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas gelindert werden sollen. Wir leiten den Aufruf des Generalpräses, für diesen Fonds großzügig zu spenden, hiermit gerne weiter.

Stand: 20. Mai 2020, Angaben werden laufend aktualisiert.

 

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