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Heimat für viele

Neues Kolpinghaus in Eisenstadt feierlich gesegnet und eröffnet

Gruppenbild
Eröffnung Kolpinghaus Eisenstadt © ELISABETH CICHON photography

„Ein neues Haus auf einem festen Fundament!“ – Mit diesen Worten würdigte Ägidius Zsifkovics, Diözesanbischof des Burgenlandes, die Fertigstellung des Kolpinghauses Eisenstadt, das am 27. April feierlich eröffnet wurde. Das Haus, führte er aus, habe nicht nur eine reiche Geschichte, sondern auch eine große Zukunft, weil es „Heimat für viele“ sein werde, und dazu gebe er gern seinen Segen.

Das früher als Jugendwohnheim genutzte Gebäude in der Joseph-Haydn-Gasse war vor drei Jahren abgerissen worden; auf der – durch Ankauf des Nachbarhauses, einer ehemaligen Tischlerei, vergrößerten – Baufläche entstand nun ein modernes Haus mit „multifunktionaler“ Nutzung: Zum einen wurden von der „Neue Eisenstädter Wohnbaugesellschaft“ sieben Wohnungen errichtet, zum anderen, wie es dem traditionellen Anliegen von Kolping entspricht, 14 Plätze für Studierende bzw. junge Menschen, die aus anderen Gründen günstigen Wohnraum benötigen.

„Hier fließen die Anliegen Bildung, leistbares Wohnen und Integration zusammen – drei Herausforderungen, denen sich jede Gesellschaft heute zu stellen hat“, freute sich auch Kolping-Präsidentin Christine Leopold in ihrem Grußwort und dankte den Mitgliedern der Kolpingsfamilie, die das Projekt inklusive Planungsphase über mehr als zehn Jahre vorangetrieben und dabei zum Ausdruck gebracht hätten, „dass ihnen nicht nur die Mauern am Herzen liegen, sondern auch die Menschen, die hier leben werden.“ Lobende Worte fand auch Bildungs-Landesrätin Daniela Winkler: „Wenn man euch braucht, seid ihr da! Genau dafür ist Kolping ein Begriff – dass ihr was tut für junge Menschen und für die Familien.“

Im Zuge des Eröffnungs-Festaktes, moderiert von Vorsitzender Gabi Reisner und Wirtschaftsvorstand Johannes Fenz, kamen in Kurzinterviews auch Bürgermeister Thomas Steiner, der Kolping als „Anker und Ansprechpartner für die Menschen der Stadt“ bezeichnete, EU-Parlamentarier Christian Sagartz, der zu solidarischem Handeln aufrief, und Spitzenvertreter von Wirtschafts- und Arbeiterkammer zu Wort, ebenso der Direktor der „Neuen Eisenstädter“ Anton Mittelmeier. Er hatte schon anlässlich der Gleichenfeier vor einem Jahr die kompakteste Zusammenfassung des nun abgeschlossenen Vorhabens geliefert: „Ein tolles Projekt an einem tollen Standort!“

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