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Christoph Huber zum neuen Generalpräses gewählt; neue Amtsträger auch im Kontinentalverband

Foto: Simon Vornberger

Im Rahmen der Generalratstagung von „Kolping International“ Ende Oktober wurde Msgr. Christoph Huber (53), bisheriger Landespräses von Bayern, mit großer Mehrheit zum neuen Generalpräses gewählt. Für den Schritt auf das internationale Parkett und in die Eine-Welt-Arbeit zeigt er sich hochmotiviert: „Es ist mir eine Freude und Ehre, den Kolping-Geschwistern weltweit als Generalpräses zu dienen“, kommentierte er seine Wahl; in seiner Arbeit wolle er den Wert der Gemeinschaft in den Mittelpunkt stellen, kündigte er an: „Wir sind Kolping – alle miteinander. Und aus der Gemeinschaft erwächst unsere Wirksamkeit in Projekten und Aktionen. Davon bin ich überzeugt.“

Vorgänger Ottmar Dillenburg gratulierte zur erfolgreichen Wahl: „Mit Christoph Huber haben wir einen hervorragenden Nachfolger für das Amt des Generalpräses gefunden. Ich bin davon überzeugt, dass er das Amt authentisch, engagiert und mit Freude ausfüllen wird.“ Dillenburg hatte nach Ablauf der zehnjährigen Amtszeit nicht erneut als Generalpräses kandidiert. Er kehrt in sein Heimatbistum Trier zurück.

Zustimmend äußert sich auch Christine Leopold, Präsidentin von Kolping Österreich: „Es freut mich, dass ein Präses mit so viel Erfahrung zum Zug kommt! Christoph Huber bringt eine Fülle von Eigenschaften mit, die für das Amt des Generalpräses wesentlich sind – Freundlichkeit, Dialogbereitschaft, Führungskompetenz aus einer natürlichen Autorität heraus, eine feste Verankerung in einem modern gelebten Glauben und Verständnis für Menschen unterschiedlicher Kulturen.“

Als Generalpräses ist Christoph Huber der zehnte Nachfolger von Adolph Kolping. Die Amtszeit beträgt zehn Jahre, Wiederwahlen sind möglich. Die offizielle Einführung wird am 4. Dezember 2021 mit einem Festgottesdienst in der Kölner Minoritenkirche erfolgen (live übertragen auf www.domradio.de).

Im Zentrum des Generalrats standen neben der Wahl des Generalpräses noch weitere Personalia: Generalsekretär Markus Demele wurde mit großer Mehrheit für weitere sechs Jahre in seinem Amt bestätigt, ebenso – für vier Jahre – fünf weitere Mitglieder des Generalvorstands: Dancille Mujawamariya (Kolping Ruanda), Manuel Hörmeyer (Kolpingwerk Deutschland), Erich Reischmann (Kolping Schweiz), Paul Nguyen Huu Nghia Hiep (Kolping Vietnam) und Rufino Rodríguez (Kolping Honduras).

Eine Woche vor dem Generalrat hatte die Kontinentalversammlung von Kolping Europa getagt, auch hier wurden wesentliche Funktionen neu besetzt: Zum neuen Europavorsitzenden wählten die Delegierten Vasyl Savka (Kolping Ukraine) und Renate Draskovits (Kolping Österreich) zu seiner Stellvertreterin; Istvan Gödri (Kolping Rumänien) wurde zum Europapräses und Erich Reischmann (Schweiz) zum Europasekretär gewählt. Als weitere Mitglieder gehören dem Kontinentalvorstand Klaudia Rudersdorf (Deutschland), Martina Messner (Südtirol), Patrycja Kwapik (Polen) sowie Anton Salesny (Österreich) an, welcher als Europabeauftragter in seinem Amt bestätigt wurde.

Nicht mehr im Vorstand vertreten sind die bisherige Europavorsitzende Margrit Unternährer und der langjährige Europapräses Josef Holtkotte, der seit September in Paderborn als Weihbischof tätig ist.

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