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Kolpinghaus Weiz schließt seine Pforten

Hotelprojekt bringt Aus für das traditionsreiche Schülerwohnheim

Kolpinghaus Weiz in der Steiermark

Nach 35 Schuljahren schließt das Kolpinghaus Weiz seine Pforten. „Wir hätten gerne weitergemacht und wie bisher die sinkende Nachfrage nach Heimplätzen mit sozialen Angeboten kompensiert“, begründet Christine Leopold, Präsidentin von Kolping Österreich, die Schließung des 1984 eröffneten Hauses; leider hätten die Verantwortlichen der Stadt, welche die Eigentümerin des Hauses ist, eine andere Lösung bevorzugt. „Sie wollten an der Stelle unseres Jugendwohnheims lieber ein Hotel“, so Leopold.

Fast vier Jahrzehnte blieb das Schülerwohnen die Kernaufgabe der Kolpingarbeit in der Stadt, in den letzten Jahren fanden auch Studierende, VolontärInnen und PraktikantInnen im Kolpinghaus Weiz ein kostengünstiges „Zuhause auf Zeit“; andere Tätigkeitsbereiche waren schon davor bzw. parallel hinzugekommen: das Schulbuffet, die Betreuung von Familien, Frauen und Kindern, die geflüchtet sind, Wohnassistenz für sozial benachteiligte Menschen, ein Integrationskurs in Kooperation mit der örtlichen HTL u.a.m.

Der Kolpingverband bleibt am Standort Weiz mit dem Schulbuffet präsent. „Gesundes Essen für einen erfolgreichen Schultag“, so das Motto, ist somit auch künftig garantiert. Das mehrfach im Rahmen der Initiative „Styria Vitalis“ ausgezeichnete Buffet bietet eine große Auswahl an warmen und kalten Imbissen, Getränken u.a.m., alles ressourcenschonend zubereitet: Das Geschirr besteht aus Mais, ist biologisch und kompostierbar.

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