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Lichtblicke trotz Corona

Jahresanfang bringt schrittweise Wiederaufnahme der weltweiten Kolping-Projektarbeit

Während bei uns derzeit einzig die angelaufenen Impf-Kampagnen die Hoffnung auf eine baldige Verbesserung der Corona-Situation nähren, gibt es aus manchen Ländern des Globalen Südens einzelne hoffnungsvolle Entwicklungen zu vermelden – gerade im Hinblick auf die Verbandes- und Projektarbeit von KOLPING INTERNATIONAL: So konnten etwa die Kolping-Berufsausbildungszentren in Muramba/Ruanda und im kenianischen Kilimambogo kürzlich wieder ihre Pforten öffnen; sie liegen auf dem Land, wo die Infektionszahlen in den letzten Wochen so niedrig waren, dass der Lockdown aufgehoben wurde. Hunderte junge Menschen werden unter Hygieneauflagen weiter ausgebildet, einige konnten ihre Abschlussprüfung machen und ihre Ausbildung beenden.

Weltweit bleibt die Versorgung von Lebensmitteln eine vorranginge Aufgabe, um die Folgen der Pandemie in Grenzen zu halten. Auch wurde durch die Verteilung von Saatgut, welches aus den Mitteln des Kolping-Corona-Fonds finanziert wird, dafür gesorgt, dass viele Familien die Winterregenfälle nutzen konnten, um ihre Felder zu bestellen. Jetzt können sie bald wieder selbst ernten und ihre Kinder ernähren.

Weiterhin verteilen Kolpingverbände weltweit Hygieneartikel, um die Bevölkerung vor einer COVID-19-Infektion zu schützen. In El Alto (Bolivien) konnte im Herz-Jesu-Hospital das Ärzte- und Pflegepersonal mit Schutzmasken und -kitteln ausgestattet werden. Hier hat der Kolping-Nationalverband eine Intensivstation für COVID-19-Patienten eingerichtet. Dank der Schutzmaßnahmen gab es unter dem Pflegepersonal nur wenige Ansteckungen.

Diese und noch viele weitere Maßnahmen konnten aus dem Kolping-Corona-Fonds finanziert werden, in den bis Ende 2020 rund eine Million Euro eingezahlt wurde. Wir danken den vielen Spenderinnen und Spendern von ganzem Herzen für ihre Solidarität!

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