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„Schau hin und handle“

Kolpingsfamilie Graz gedenkt Gründungsjubiläums – mit einer Spende für Obdachlose

Kolpingsfamilie Graz gedenkt Gründungsjubiläums – mit einer Spende für Obdachlose

Mit einer Spende in der Höhe von 3.000 Euro stellten sich dieser Tage die Verantwortlichen der Kolpigsfamilie Graz beim VinziDorf-Hospiz ein, das in der steirischen Landeshauptstadt vom Orden der Elisabethinen betreut wird. Hier finden – gemäß dem Leitsatz der Gemeinschaft: „Schau hin und handle“, welcher der Kolping-Idee sehr nahe liegt – obdachlose, schwerkranke Menschen Betreuung und Begleitung in der letzten Lebensphase

Stefan Salcher, der Vorsitzende der Kolpingsfamilie Graz, überreichte den Spendenscheck gemeinsam mit Peter Hasenleithner, dem Leiter der „Gruppe Kolping“ und Martin Gummerer, Leiter der Kolpingjugend Graz, an Mag. Günther Liebminger, den wirtschaftlichen Leiter des VinziDorf-Hospizes, und an dessen ärztlichen Koordinator Gerold Muhri.

Anlass der Spende war das 165-Jahr-Jubiläum der Kolpingsfamilie Graz, welche im August 1854 (ursprünglich unter dem Namen „Katholischer Gesellenverein“) gegründet wurde. Das erste Vereinslokal befand sich in der Bürgergasse 3 und wurde vom damaligen „Fürstbischof“ Ottokar Graf Attems eingeweiht. Schon nach einem halben Jahr waren mehr als 400 Mitglieder dem Grazer Gesellenverein beigetreten.

Zwei Jahre später, 1856, ehrte Adolph Kolping persönlich die Kolping-Gemeinschaft in Graz mit einem Besuch. 1859 gelang es, in der Sackstraße ein erstes eigenes Haus zu erwerben, wo bald darauf ein Hospiz für Mitglieder und Durchreisende eröffnet wurde. 1884 schließlich wurde auf einem Baugrund in der Pfeifengasse, der heutigen Adolf-Kolping-Gasse, ein neues Kolpinghaus errichtet, wo die Kolpingsfamilie Graz bis heute Sitz und Wirkungsstätte hat.

 

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