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Schrittweise Rückkehr zum Alltag

Update und aktuelle Infos rund um das Corona-Virus

In den letzten Wochen haben wir nach den Vorgaben der Behörden große und weitgehend erfolgreiche Anstrengungen unternommen, um die Verbreitung des „Corona-Virus“ in den Häusern und Sozialeinrichtungen des Kolpingverbandes zu verhindern. Mittlerweile sind die allgemeinen „Fallzahlen“ betr. Neuerkrankungen so deutlich reduziert, dass die Schutzmaßnahmen weiter gelockert werden können. Das Ziel, das Ansteckungsrisiko möglichst auf Null zu reduzieren, steht dabei weiter im Vordergrund, ebenso das Bemühen um eine schrittweise Wiedergewinnung des Alltags – wenn noch nicht genau so, dann wenigstens so ähnlich, wie wir es vor der Corona-Pandemie gewohnt waren.

In unseren Jugendwohnhäusern ist durch die schrittweisen Schulöffnungen wieder Betrieb eingekehrt, wenigstens bis zum Beginn der Sommerferien. Maßnahmen, um die Gefahr einer Ansteckung mit dem Virus hintanzuhalten, sind weiterhin in Kraft, jedoch beschränken sie sich im Wesentlichen auf die Einhaltung des Sicherheitsabstandes von mindestens einem Meter und auf die entsprechenden Hygienemaßnahmen.

Die bekannten Abstands- und Hygieneregeln weiterhin sicherzustellen ist auch ein wesentliches Anliegen in den Sozialeinrichtungen von Kolping Österreich, in denen zahlreiche Menschen leben, die in Bezug auf COVID 19 als besonders verwundbar gelten: ältere und pflegebedürftige Personen beispielsweise, die in unseren Kolpinghäusern „Gemeinsam leben“ in Wien zuhause sind, oder auch Menschen mit Behinderung, die wir in drei Einrichtungen in Niederösterreich betreuen.

Besuche in den beiden Kolpinghäusern „Gemeinsam leben“ sind weiterhin nur nach vorheriger Anmeldung möglich und sollten vorzugsweise im Freien stattfinden. Besuche von Kindern sind ab sofort wieder möglich. Bitte besuchen Sie Ihre Angehörigen maximal zu zweit, verzichten Sie auf Umarmungen und Händeschütteln, benutzen Sie einen Mund-Nasen-Schutz. Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie sich nicht ganz gesund fühlen oder Kontakt zu einer Person hatten, die mit Corona infiziert ist. Zum Schutze unserer BewohnerInnen werden alle BesucherInnen weiterhin am Eingang namentlich registriert und einer kurzen Befragung betr. ihre Gesundheit unterzogen. Besuche von Angehörigen, die ihre Wohneinheit nicht verlassen können, sind nur nach Absprache mit den BetreuerInnen möglich, die Sie über Dinge, die dabei zu berücksichtigen sind, näher in Kenntnis setzen. Wir danken allen Angehörigen für Ihr Verständnis und bitten Sie gleichzeitig, jede Gelegenheit zu nutzen, um mit Ihnen nahestehenden BewohnerInnen beispielsweise telefonisch oder über Social Media-Kanäle in Kontakt zu bleiben!

In den Kolping-Einrichtungen für Menschen mit Behinderung gelten die Besuchsregelungen weitgehend in derselben Form. Mit Anfang Juli wurde der Betrieb in den Werkstätten wieder aufgenommen, auch Heimfahrten zu den Angehörigen sind prinzipiell und unter Beachtung gewisser Schutzvorkehrungen wieder möglich, ebenso können Freizeitbeschäftigungen wie Einkaufen und Spazieren gehen in kleinen Gruppen wieder durchgeführt werden. Nähere Informationen zu den aktuellen Maßnahmen und Lockerungen in den einzelnen Einrichtungen wurden den Angehörigen per Brief zur Kenntnis gebracht.

Weitgehend in den Normalbetrieb zurückgekehrt sind unsere Beratungsstellen und das Beschäftigungsprojekt „chance2work“ für Menschen auf Jobsuche. Um das Ansteckungsrisiko weiterhin möglichst gering zu halten, ersuchen wir, bei Inanspruchnahme des Angebots dieser Einrichtungen unsere Corona-Vorsichtsmaßnahmen mitzutragen!

  • In den Kolping-Lebensberatungsstellen finden wieder persönliche Beratungen statt. Die BeraterInnen sind für KlientInnen unter folgenden Telefonnummern zur Terminvereinbarung erreichbar: Lebensberatungsstelle 1180 Wien: +43 1479 61 28, Lebensberatungsstelle 1100 und 1040 Wien: +43 1 586 61 75. Präsenzzeiten ohne telefonische Voranmeldung sind wie folgt: Lebensberatungsstelle 1180: Mittwoch 16-18h, Lebensberatungsstelle 1100: Montag 16-18h.
  • Auch in der Sucht- und Drogenberatungsstelle in 1040 Wien finden wieder persönliche Beratungen statt. Beratungen per Videotelefonie werden zusätzlich bis auf weiteres angeboten. Nähere Informationen unter: +43 1 581 53 03 oder drogenberatung@kolping.at.
  • Das Beschäftigungsprojektchance2work“ für Menschen auf Jobsuche ist ebenfalls wieder gänzlich geöffnet. Gerne können sich interessierte Personen, die auf Arbeitssuche sind und Unterstützung benötigen, melden. Es sind aktuell Plätze frei. Mehr zum Projekt erfahren Sie hier. Bei Interesse und Fragen melden Sie sich bei e.stemberger@kolping.at.

Das Präventionsprogramm „Familien stärken“ ist noch bis September pausiert. Der Starttermin für den nächsten Block ist der 29.09.2020. Nähere Informationen zum Projekt finden Sie hier. Für Fragen stehen wir gerne unter familienstaerken@kolping.at zur Verfügung.

Die Beratungsstelle für AsylwerberInnen bzw. MigrantInnen (UMAKO) in 1100 Wien öffnet erst wieder im September 2020.

Ein Hinweis auch für alle, die noch überlegen, wo sie ihren Sommerurlaub verbringen können. Das Kolping-Ferienhaus in Haus im Ennstal bietet sich dabei nicht nur für Stammgäste als Option an, sondern für alle, die diesmal „Ferien in der Heimat“ ins Auge fassen. Bitte beachten Sie dazu unsere Sommeraktion – wir würden uns freuen, Sie als unsere Gäste begrüßen zu dürfen!

Bitte beachten Sie auch den Aufruf des Generalpräses, den Corona-Hilfsfonds von KOLPING INTERNATIONAL zu unterstützen, aus dessen Mitteln die Folgen der Corana-Krise in den Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas gelindert werden sollen. Vielen Dank!

Einen Überblick über das Thema „Corona“ und wie diese Krise in den Kolpingvereinen und in den Häusern unseres Verbandes bisher gemeistert wurde, bietet auch die aktuelle Ausgabe unserer Mitglieder-Zeitschrift „Kolping Österreich“, die wir InteressentInnen gerne zuschicken; bitte wenden Sie sich an das Bundessekretariat, Paulanergasse 11, 1040 Wien, Tel.: (01) 587 35 42, E-Mail: office@kolping.at

Stand: 1. Juli 2020

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