Zum Seiteninhalt

Trauer um Martin Korpitsch

Langjähriger Präses des Kolping-Diözesanverbandes Burgenland und der Kolpingsfamilie Eisenstadt verstorben

Kolping Österreich trauert um Martin Korpitsch: Der langjährige Präses des Diözesanverbandes Burgenland und der Kolpingsfamilie Eisenstadt ist in der Nacht auf den 11. Mai im Alter von nur 65 Jahren nach langer, schwerer Krankheit heimgegangen. Im Vorjahr hatte Korpitsch, der in der Diözese Eisenstadt als Generalvikar und somit Stellvertreter des Bischofs tätig war, sein 40-Jahr-Jubiläum als Priester gefeiert. Fast ebenso weit zurück reicht seine Verbundenheit mit dem Kolpingverband, dessen Wirken in Kirche und Gesellschaft er bereits während seiner Zeit als Kaplan in der Pfarre Pinkafeld kennen- und schätzen lernte.

Fast 25 Jahre wirkte der Verstorbene als Diözesanpräses von Kolping Burgenland. Unmittelbar vor dem Requiem am 19. Mai im Eisenstädter Dom gedachten VertreterInnen unseres Verbandes aus dem ganzen Bundesland ihres langjährigen pastoralen Leiters an seinem Sarg; Kolping-Präsidentin Christine Leopold brachte im Rahmen dieser Andacht eine Meditation mit Zitaten unseres Gründers zum Vortrag und entzündete anschließend, gemeinsam mit Diözesanvorsitzender Gabi Reisner, eine Kolping-Kerze.

Allen, die Martin Korpitsch kannten, wird wohl seine menschenfreundliche und ausgleichende Art in Erinnerung bleiben, die ihn in seinen verschiedenen Ämtern zum Brückenbauer und bei Kolping im Burgenland zum wichtigen Bindeglied werden ließ – sowohl zwischen den Kolpingsfamilien als auch darüber hinaus. Trotz seiner vielfältigen Aufgaben in der Diözese und seiner gesundheitlich schon länger belasteten Situation fand er immer einen Weg, die Vorhaben und Anliegen der Kolpingsfamilien wohlwollend zu begleiten, mit wachem Blick auch für die „kleinen Blumen“ im großen Garten Gottes und die bleibende Bedeutung der spirituellen Dimension im Leben des Vereins.

In den letzten Jahren begleitete der Verstorbene seine Kolpingleute bei der Planung und Errichtung des neuen Kolpinghauses in Eisenstadt, das er anlässlich der Dachgleichenfeier im Vorjahr noch segnen konnte, dessen Fertigstellung er jedoch leider nicht mehr erlebt hat. Dieses Haus wird vielen jungen Leuten ein „Zuhause auf Zeit“ sein und noch lange von seinem Wirken Zeugnis geben.

Über seinen Wirkungskreis im Burgenland hinaus hat Martin Korpitsch auch die österreichweite Kolping-Gemeinschaft stets gefördert, durch seine Anregungen aus der seelsorglichen Praxis bereichert und seine tiefe Verbundenheit mit dem Bundesverband durch engagierte Beteiligung an zahlreichen Veranstaltungen und Initiativen zum Ausdruck gebracht.

„Aus der Kirche holen wir uns die Kraft, um in die Gesellschaft hineinzuwirken“ – gemäß diesem Gedanken Adolph Kolpings hat Martin Korpitsch sein Leben lang in unserem Verband gewirkt. In Trauer und großer Dankbarkeit nehmen wir nun Abschied. Möge er beim Herrn in Frieden ruhen!

Trauerparte Martin Korpitsch

Zurück zur Übersicht
Kontakt & Adressen