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Unbeirrt und zukunftsfroh

Kolpingsfamilie Oberndorf feiert 100-Jahr-Jubiläum

Ein Hoch auf hundert Jahre! Von links: Präses Nikolaus Erber, Andreas Oberhuemer, der Vorsitzende des Kolping-Diözesanverbandes Salzburg, Kolping-Präsidentin Christine Leopold, Bundespräses Gerald Gump und der langjährige Vorsitzende der Kolpingsfamilie Oberndorf, Josef Oberauer.

Unbeirrt hat die Kolpingsfamilie Oberndorf (Sbg.) mit einer Festmesse am 21. März das 100-Jahr-Jubiläum ihrer Gründung gefeiert. Rund 50 Mitglieder und Freunde des Vereins hatten sich unter Beachtung aller Corona-bedingten Einschränkungen in der Pfarrkirche der Stadt eingefunden, in der einst erstmals das Weihnachtslied „Stille Nacht, Heilige Nacht“ öffentlich erklang; auf Volksgesang musste diesmal leider verzichtet werden, stattdessen wurden mit Orgel, Geige und Solo-Gesängen musikalische Akzente gesetzt.

In seiner Festpredigt nahm Bundespräeses Gerald Gump auf die bevorstehende Osterzeit Bezug: Die Auferstehung Jesu bedeute für uns Christinnen und Christen, dass nicht eine Haltung, wie sie im Spruch „Nichts geht mehr, rien ne va plus“ zum Ausdruck kommt, das letzte Wort habe, führte er aus, sondern Veränderung und Verwandlung jederzeit möglich sind – und das sei es auch, was die Kolpingsfamilie Oberndorf seit ihrer Gründung oftmals unter Beweis gestellt hätte, so Gump.

Kolping-Präsidentin Christine Leopold würdigte in ihrer Grußadresse den das „in vielen Jahren gewachsene Verantwortungsgefühl“ der Mitglieder, die über ein ganzes Jahrhundert die Idee und Spiritualität Kolpings in Oberndorf lebendig gehalten hätten, beginnend in der Zeit unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg, als sich im „Katholischen Gesellenverein“ Handwerker zusammenfanden, in einer Art Selbsthilfegruppe mit dem Ziel der gegenseitigen Stärkung und Unterstützung.

Bürgermeister Georg Djundja, der die Festmesse an der Orgel begleitete, dankte den Verantwortlichen, an erster Stelle Präses Nikolaus Erber und dem langjährigen Vorsitzenden Josef Oberauer, und unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung der Kolpingsfamilie für das gesellschaftliche und kirchliche Leben Oberndorfs; so etwa werden im früheren Kolpinghaus, das heute als Pfarrhaus genutzt wird, günstige Wohnplätze für Menschen in schwierigen Lebenssituationen zur Verfügung gestellt.

Ein Festessen und geselliges Beisammensein im Anschluss an den Gottesdienst konnte – fast überflüssig zu erwähnen – nicht stattfinden. Aber eines ist sicher: Die Kolpingsfamilie Oberndorf wird auch die Herausforderungen und „Nöte“ unserer Tage zu meistern wissen.

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