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Von Plön nach Wien

Kolping als Partner bei Schüleraustausch im Rahmen von „Erasmus+“

Willkommenstreffen im Rahmen von "Erasmus+"; Bildmitte (mit hellblauem Poloshirt): Tim Törper

In der Nähe der Hafenstadt Kiel an der deutschen Nordseeküste liegt der Ort Plön mit einem großen Berufsbildungszentrum, in dem SchülerInnen aus allen Teilen des Bundeslandes Schleswig-Holstein zur Hochschulreife geführt werden und in kaufmännischen Berufen praktische Erfahrung sammeln können. Teil ist der Ausbildung ist ein sechswöchiges Praktikum, welches 12 Schülerinnen und Schüler heuer – wie bereits im vergangenen Jahr – nach Wien führte; Kolping Österreich stellte sich für dieses Austauschprojekt im Rahmen des EU-Programms „Erasmus+“ als Partner und einem der Zwölf, Tim Törper, einem angehenden „Kaufmännischen Assistenten“, einen Praktikumsplatz im Bundessekretariat zur Verfügung.

Noch bis Mitte Juli verstärkt Tim unser Team und hat bereits jetzt eine Zwischenbilanz über seine Tätigkeit im Dienste Kolpings gezogen. Wir wünschen ihm und seinen KollegInnen noch einen schönen Aufenthalt in Österreich und alles Gute für ihren weiteren Bildungsweg!

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Damit Sie einen ersten Eindruck von mir bekommen, möchte ich mich zuerst einmal kurz vorstellen. Mein Name ist Tim Törper, ich bin 18 Jahre und komme aus einer Schule im Norden Deutschlands, wo ich die 12. Klasse besuche. Durch das Projekt Erasmus+ hatten elf Mitschüler und ich das Glück, ein Praktikum in Wien über sechs Wochen machen zu können. Unsere Lehrer haben uns dann auf verschiedene Betriebe aufgeteilt. Ich persönlich wurde zu Kolping zugeteilt.

Zuerst einmal war mir der Firmenname kein Begriff. Nachdem ich mich dann ein wenig über Kolping schlau gemacht habe, war ich gespannt und auch ein wenig aufgeregt, was genau auf mich zukommen wird. Als ich dann meinen ersten Tag in Wien verbracht habe, war es auch schon so weit und mein erster Praktikumstag war gekommen. Als ich ankam, haben sich alle direkt bei mir vorgestellt und waren sehr freundlich. Dann habe ich einen eigenen Arbeitsplatz zugewiesen bekommen und konnte mein Praktikum endlich beginnen. Meine Aufgaben waren recht abwechslungsreich, da fast jeder Mitarbeiter mal was für mich zu tun hatte. Es gehörte zum Beispiel zu meiner Aufgabe, Bewerberlisten in eine Excel Tabelle zu übertragen, neue Daten in eine Datenbank einzugeben oder auch am Empfang Telefonate entgegenzunehmen und diese an die jeweilig zuständigen Mitarbeiter weiterzuleiten. Außerdem habe ich Einblick in die einzelnen Projekte von Kolping bekommen und war erstaunt, wie weitreichend die Aufgabenfelder sind und wie weit das Unternehmen vertreten ist.

Am Nachmittag hatte ich dann meistens frei und konnte mich mit meinen Klassenkameraden zusammentun und uns die Stadt Wien anschauen. Ich denke, ich habe noch lange nicht alles von Wien gesehen, aber habe mein Bestes gegeben, um möglichst viel zu sehen. Dadurch, dass wir die Unterstützung durch das Erasmus+ Projekt erhalten haben, konnten wir uns z.B. Schloss Schönbrunn oder Schloss Belvedere kostenfrei anschauen. Aber auch die Möglichkeiten am Wasser zu sitzen, um die Abende ausklingen zu lassen, waren an der Donau nicht zu knapp. Auch wenn es mal tagsüber zu warm war, fand man an der Donau immer einen Platz für eine Abkühlung. Was man in Wien natürlich auch nicht verpassen durfte, ist der Prater. Dort haben meine Klassenkameraden und ich den einen oder anderen Nachmittag verbracht und die einzelnen Attraktionen wie das Riesenrad oder den Praterturm ausprobiert.

Zusammenfassend kann man sagen, dass ich eine wirklich schöne Zeit in Wien verbracht habe. Außerdem habe ich viele wichtige neue Erkenntnisse für meine Zukunft sammeln können!

Tim Törper

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