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Die Bagger kommen!

Kolping-Wohnhaus für Menschen mit Behinderung in Poysdorf/NÖ wird saniert und ausgebaut

Die Bagger sind aufgefahren um für die Wohncontainer Platz zu schaffen: Bürgermeister Th. Grießl, Landtagspräsident K. Wilfing, Einrichtungsleiterin C. Schodl-Meier und Wohnhaus-Leiterin S. Willner

Seit dem Jahr 1978 finden Menschen mit Behinderung im Kolping-Wohnhaus sowie in unserer Tagesbetreuung (Werkstätte) in Poysdorf ein Zuhause und Unterstützung dabei, ihr Leben nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu gestalten. Sowohl der Wohnbereich als auch die Tagesbetreuung sollen nun in Kooperation mit dem Land Niederösterreich erweitert werden, um dem steigenden Bedarf in der Region gerecht zu werden.

In der Tagesbetreuung werden 8 neue Plätze geschaffen, und zwar für SeniorInnen mit Behinderung – eine stark wachsende Gruppe; außerdem sind 9 neue Wohnplätze vorgesehen; insgesamt werden nach dem Abschluss der Bauarbeiten in der gesamten Einrichtung an den beiden Standorten Kolpingstraße und Feldsbergerstraße 39 Wohnplätze und 76 Tagesbetreuungsplätze zur Verfügung stehen, davon 16 für Frauen und Männer, die aufgrund ihres Alters oder der Schwere ihrer Behinderung spezielle Förderung benötigen.

„Mit dieser Sanierung stellen wir sicher, dass unsere KlientInnen in zeitgemäßer Form wohnen und arbeiten können“, so Kolping-Präsidentin und „Bauherrin“ Christine Leopold über die Zielsetzung des Bauvorhabens, dessen Gesamtvolumen rund 6,6 Millionen Euro beträgt; rund die Hälfte dieser Summe wird vom Land Niederösterreich zur Verfügung gestellt.

Landtagspräsident Karl Wilfing (VP), ein gebürtiger Poysdorfer, ließ es sich auch nicht nehmen, der Kolping-Einrichtung anlässlich des Beginns der Bauarbeiten einen persönlichen Besuch abzustatten. „Wir sind sehr stolz auf diese Einrichtung und freuen uns, dass sie mit dieser Erweiterung eine noch größere Bedeutung bekommt“, macht er den Beteiligten Mut für die kommenden Monate; auch Bürgermeister Thomas Grießl zeigt sich erfreut: „dass damit die sozialen Kompetenzen in unserer Stadtgemeinde erweitert werden und die professionelle Betreuung von Menschen mit Behinderung durch Kolping für die Zukunft gesichert bleibt.“

Die Fertigstellung des Bauvorhabens wird, falls es die Umstände (Stichwort: „Corona“) zulassen, bis Ende 2022 erfolgen – bei laufendem Betrieb; die BewohnerInnen und KlientInnen werden in der Zwischenzeit in hochwertigen Wohncontainern untergebracht, die noch vor Weihnachten im Garten der Einrichtung aufgestellt und im Frühjahr 2021 bezogen werden sollen. Keine leichte Aufgabe, gibt sich die Gesamtleiterin der Einrichtung Christina Schodl-Meier keinen Illusionen hin: „Das wird eine ziemlich große Herausforderung für uns alle, aber dafür werden unsere BewohnerInnen dann ein wunderschönes neues Zuhause haben!“

Das Kolping-Wohnhaus und die Werkstätte für Menschen mit Behinderungen in Poysdorf werden gefördert von der Niederösterreichischen Landesregierung.
 

Foto: © Kolping Österreich; Fotograf Werner Kraus

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