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Ein Hoch auf Kolping

Kolpinghaus für SchülerInnen in Mistelbach feierlich wiedereröffnet

Personen v.l.n.r.: Albert Pribyl (Finanzleiter, Kolping Österreich), Michaela Scharmitzer (Leiterin KIWOGE, Kolping Österreich), Gerald Gump (Bundespräses, Kolping Österreich), Christine Leopold (Präsidentin, Kolping Österreich), Brigitte Bayer (Leiterin Kolpinghaus Mistelbach), Karl Wilfing (Präsident des NÖ Landtages)

Gegen Ende der Eröffnungsfeier im Kolpinghaus für SchülerInnen Mistelbach nahmen acht junge Frauen in Gelbwesten die Bühne in Besitz. Ein Protest wie in Paris? – Weit gefehlt! Es handelte sich um Bewohnerinnen des Hauses, die ein Lied zum Vortrag brachten: „Ein Hoch auf Kolping!“, und beim letzten Refrain streiften sie die gelben Schutzwesten ab, Symbol dafür, dass die Bauarbeiten nun abgeschlossen sind und das neue Haus endlich fertig ist.

Die Freude der jungen BewohnerInnen ebenso wie ihrer BetreuerInnen darüber ist verständlich: Die rund einjährigen Sanierungsarbeiten waren bei laufendem Betrieb erfolgt – für die SchülerInnen und die KlientInnen der Kolping-Kinderwohngemeinschaft KIWOGE hieß das: Wohnen im Container, Staub, Lärm, und dies über Monate. Und deswegen dankte Kolping-Präsidentin Christine Leopold in ihrem Grußwort, neben dem für die Bauarbeiten zuständigen Team rund um Architekt Alfred Charamza, vor allem den Betroffenen für ihre Geduld und Flexibilität, ohne die das Projekt nicht so erfolgreich verlaufen wäre.

Ins selbe Horn stießen Vizebürgermeister Christian Balon, der die „besondere Atmosphäre im Haus“ lobte und Festredner Karl Wilfing; der Präsident des NÖ Landtages hob die „immense Bedeutung des Kolpingverbandes für die gesamte Region“ hervor und bezeichnete das Kolpinghaus Mistelbach als „Daheim, in dem die BewohnerInnen Wärme und Geborgenheit vorfinden“.

Seit der Eröffnung dieses Hauses im Jahr 1978 finden SchülerInnen der BAfEP und in jüngerer Zeit auch Kinder, die sozialpädagogisch betreut werden, im Kolpinghaus Mistelbach ein „Zuhause auf Zeit“ und professionelle Begleitung auf ihrem Weg der schulischen und beruflichen Ausbildung – insgesamt rund einhundert junge Menschen. Nach mehr als 40 Jahren durchgehenden Betriebs war eine Generalsanierung nötig geworden. Unterstützung dafür kam aus Wohnbaumitteln des Landes NÖ und vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung.


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