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Kolping-Bundeskonferenz tagte in Steyr

Österreichweit tätiger Sozialverband hat die Corona-Krise gut bewältigt; mehrere neue Groß-Projekte stehen vor der Fertigstellung.

Delegierte des Kolpingverbandes mit der historischen Vereinsfahne der Kolpingsfamilie Steyr, präsentiert im Rahmen der OÖ Landesausstellung 2021. (© Kolping Österreich)

In der Stadt Steyr tagte am Wochenende die Kolping-Bundeskonferenz, das Leitungsgremium des bundesweit tätigen katholischen Sozialverbandes. Dynamisch wie die beiden Flüsse, Enns und Steyr, die hier zusammenströmen, präsentiert sich auch das Wirken des Kolpingverbandes im bald 170. Jahr seines Wirkens in Österreich; bereits 1852 waren die ersten fünf „Kolpingsfamilien“, darunter auch jene in Steyr, gegründet worden.

In ihrem Bericht skizzierte Präsidentin Christine Leopold die Höhepunkte des vergangenen Arbeitsjahres. Sowohl im Verein als auch in – insgesamt mehr als 50 – Kolpinghäusern und Sozialeinrichtungen richtet sich der Blick nach den Lockdown-Phasen wieder Richtung Zukunft. Große Bauprojekte wie die Neuerrichtung des Kolpinghauses Wien-Alsergrund, des Kolpinghauses Eisenstadt oder die Erweiterung der Einrichtung für Menschen mit Behinderung in Poysdorf/NÖ gehen ihrer Fertigstellung entgegen, andernorts, etwa in der Stadtoase Linz, konnten Renovierungen in den letzten Monaten abgeschlossen werden. In verschiedenen Einrichtungen: Pflegeheimen, Frauenhäusern, Wohnhäusern für Menschen mit Behinderung u.a.m., leistete Kolping einen wesentlichen Beitrag zur Überwindung gerade der schwierigsten Phasen der Pandemie.

Den Abschluss der Tagung bildete ein Besuch der Oberösterreichischen Landesausstellung, die sich unter dem Titel „Arbeit, Wohlstand, Macht“ mit dem Einfluss verschiedener Gruppen der Gesellschaft auf die Entwicklung der Stadt Steyr beschäftigt. Im „Innerberger Stadel“, einem der drei Ausstellungsorte, wird auch die Kolpingsfamilie Steyr präsentiert, die im 19. Jahrhundert als „Gesellenverein“ jungen Handwerkern zur Verfügung stand und heute in Steyr zwei Häuser führt, in denen vor allem SchülerInnen und StudentInnen ein „Zuhause auf Zeit“ finden.

 

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