Ziel dieses Seminars ist es, die Handlungssicherheit im Umgang mit sogenannten „Hochspannungsklienten“ zu stärken – also mit Menschen, die in emotionalen Krisen schnell in intensive Gefühlszustände geraten können.
Im Zentrum steht die Förderung der Mentalisierungskompetenz, also der Fähigkeit, eigene innere Zustände und jene der Klient*innen wahrzunehmen, zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren. Durch praxisnahe Übungen werden typische Eskalationsverläufe analysiert und Möglichkeiten reflektiert, wie professionelle Haltung und empathische Distanz gewahrt bleiben.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt im konkreten Skillstraining: Die Teilnehmer*innen lernen Techniken zur Selbstregulation kennen sowie Methoden, Klient*innen beim Aufbau eigener Spannungsabbau- und Bewältigungsstrategien zu unterstützen. Ausgehend von der mentalisierungsbasierten Haltung werden Ansätze zum Umgang mit Emotionsausbrüchen erarbeitet – von der deeskalierenden Kommunikation bis zum strukturierten Nachgespräch.
Das Seminar verbindet theoretische Impulse mit interaktiven Elementen wie Rollenspielen, Fallarbeit und kollegialem Austausch, um praxisnahes Lernen zu ermöglichen und die Resilienz der Fachkräfte zu fördern.

