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Weichenstellung

Bisheriger Bundessekretär Wolfgang Engelmaier folgt Christine Leopold als Präsident von Kolping Österreich

Das Leitungsteam von Kolping Österreich mit Geschäftsführer Albert Pribyl, Präsidentin Christine Leopold, ihrem gewählten Nachfolger Wolfgang Engelmaier , Vizepräsident Reinhold Lexer und dem Vorsitzenden des Bundes-Wirtschaftsvorstandes Gerhard Hubner ((Reihe oben von links) sowie Bundesjugendleiter Benjamin Purner, Bundespräses Gerald Gump, der designierten Bundessekretärin Christina Wieser und Bundesleiter Norbert Hauer (Reihe u. von li.).

Leitungswechsel bei Kolping Österreich: Im Rahmen einer „außerordentlichen“ Bundeskonferenz am 21. März in Linz wurde der bisherige Bundessekretär Wolfgang Engelmaier einstimmig zum Präsidenten gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Christine Leopold an, die nach insgesamt 20 Jahren an der Spitze des Sozialverbandes nicht mehr für eine weitere Funktionsperiode kandidierte.

In Rückblick auf ihre Amtszeit bezeichnete es Leopold als „großes Privileg“, dass sie über so viele Jahre der Kolping-Idee dienen und deren zeitgemäßen Umsetzung habe vorantreiben können: „Es ist unglaublich, wie viel bewegt und was alles bewältigt werden konnte“, so die scheidende Präsidentin, die zum einen die Initiativen zur Weiterentwicklung des Vereins, zum anderen das Wachstum des Verbands hervorhob; mit der Schaffung zahlreicher neuer Wohnplätze in den Häusern und Sozialeinrichtungen konnte die Anzahl der Beschäftigten auf rund 850 mehr als verdoppelt werden, womit auch die Bedeutung des Verbandes und der Beitrag Kolpings zur Lösung der sozialen Aufgaben in unserer Gesellschaft größer geworden sei, so Leopold.

Angesichts einer solch beeindruckenden Bilanz galt der erste Dank des neu gewählten Präsidenten seiner Vorgängerin, der er 2006 bereits als Bundessekretär nachgefolgt war: „Ich habe sie vom ersten Tag als Vorbild betrachtet – menschlich, fachlich, in jeder Hinsicht“, so Engelmaier. Gleichzeitig betonte er die Kraft des Zusammenhalts im Verband: „Es ist das Großartige bei Kolping, dass so viele Menschen mitwirken, damit es gut vorangeht“; gerade das gebe ihm Sicherheit bei der Übernahme der großen Verantwortung, die mit dem Amt des Präsidenten verbunden sei: „Bei Kolping ist keiner allein, das ist eine Gemeinschaft, auf die man sich verlassen kann.“

In seinem Statement nahm er auch Bezug auf das 175-Jahr-Jubiläum, das Kolping Österreich nächstes Jahr feiern wird, und bezeichnete es als „idealen Anlass“, auf der Basis dessen, was in der Vergangenheit erreicht wurde, den Blick auf die Zukunft zu richten. „Adolph Kolping hat uns die Tugend des Mutes anempfohlen, und Mut zur Veränderung gehört zu den Wesenszügen unserer Verbandsarbeit. Ich glaube, der Kolpingverband ist ein besonders gelungenes Beispiel dafür, wie in einem durchaus altehrwürdigen Verein das Anliegen, für Menschen in vielfacher Weise da zu sein, nicht nur gehortet und verwaltet, sondern verlässlich neu mit Leben erfüllt wird“, so Engelmaier.

Turnusmäßig stand bei der Bundeskonferenz in Linz auch die Wahl der – von den Diözesanverbänden nominierten – Mitglieder des Bundes-Wirtschaftsvorstandes sowie der „kooptierten“ Mitglieder des Bundespräsidiums an; fast alle, die bisher diese Funktionen ausübten, stellten sich für eine weitere Funktionsperiode zur Verfügung. Auch Bundespräses Gerald Gump und Vizepräsident Reinhold Lexer sagten ihre Bereitschaft zur weiteren Mitwirkung zu. Christine Leopold, deren Amtszeit offiziell am 19. Mai endet, wurde auf Vorschlag ihres Nachfolgers zur „Ehrenpräsidentin“ ernannt und wird den Verband weiterhin ehrenamtlich unterstützen. Die Voraussetzungen könnten also nicht besser sein, dass der Übergang gemeinsam gut geschafft wird!

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