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Weltweit vernetzt

Generalrat von Kolping International tagte heuer im Online-Modus

Generalratstagung 2025 im virtuellen Raum anstatt – wie eigentlich geplant – in Indien.

Weil das als Gastgeberland vorgesehene Indien unerwartet restriktiv bei der Vergabe der Visa vorging und einer großen Zahl von Delegierten deswegen die Einreise unmöglich war, fand die heurige Generalratstagung von Kolping International online, anstatt wie geplant in Chennai, statt.

Im Mittelpunkt der mehrstündigen Zoom-Konferenz am vergangenen Samstag, 25. Okt., an der 41 Vertreter*innen nationaler Verbände aus insgesamt 33 Ländern teilnahmen, standen die Berichte des Generalvorstands und des Berichts zur wirtschaftlichen Entwicklung von Kolping International. Ebenso hatten sich die Delegierten im Vorfeld mit dem Thema „Safeguarding“ befasst, also mit den Instrumenten und Maßnahmen, mit denen wir in unserer Arbeit überall auf der Welt sicherstellen, dass möglichst niemand – weder Kinder noch Erwachsene – von Gewalt, sexuellem Missbrauch oder Übergriffen betroffen ist und wie wir damit umgehen, wenn doch Fälle bekannt werden. Kolping Österreich hatte schon zuvor ein Update des 2023 beschlossenen „Gewaltschutz-Rahmenkonzepts“ verabschiedet mit dem Ziel, das Bewusstsein für die Thematik in allen Kolpingsfamilien und in den Häusern zu schärfen, wirksame Prävention zu leisten, Schutzmaßnahmen zu verankern und eine angemessene Reaktion auf eventuelle Verdachts- und Anlassfälle sicherzustellen.

Weiters standen bei der Generalratstagung von Kolping International Wahlen auf dem Programm. Erich Reischmann (Schweiz), Dancille Mujawamariya (Ruanda) und Präses Mari Soosai Philiphose (Indien) wurden für vier weitere Jahre als Vertreter*innen im Generalvorstand bestätigt, sie vertreten die Kolpingverbände aus Europa, Afrika und Asien. Neu in den Generalvorstand gewählt wurdeAntonio Maria Silva Noble aus Uruguay als Vertreter für Lateinamerika sowie Stephan Stickeler als Vertreter für das Kolpingwerk Deutschland, dieses verfügt als mit Abstand größter Nationalverband über einen eigenen Delegierten im Generalvorstand, dem Leitungsorgan des Int. Kolpingwerks. Als Ombudsperson wurde Martin Brückelmann-Simon in seinem Amt bestätigt.

Der nächste Generalrat findet 2027 in Temeswar/Rumänien statt – dann hoffentlich wieder in Präsenz.

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