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Herzlich und nahbar

Erzbischof Josef Grünwidl besuchte das Kolpinghaus „Gemeinsam leben“ Wien-Favoriten

Erzbischof Josef Grünwidl (Bildmitte) mit Bundessekretär Wolfgang Engelmaier, desgn. Bundessekretärin Christina Wieser, Präsidentin Christine Leopold, Bundespräses Gerald Gump und Geschäftsführer Albert Pribyl (von links).© Kolping Österreich (Fotografin: Evelyn Binder)

Beeindruckt vom Konzept der Kolpinghäuser „Gemeinsam leben“, in dem Menschen verschiedener Generationen unter einem Dach wohnen, zeigte sich Wiens neuer Erzbischof Josef Grünwidl bei einem Besuch, den er unserer Pflegeeinrichtung gestern abstattete: „Dieses Wohnheim hätte Adolph Kolping gut gefallen, davon bin ich überzeugt“, sagte er im Rahmen einer Segnungsfeier, an der zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Kolping-Verantwortliche teilnahmen; eine solche Einrichtung sei auch wichtig als Zeichen für das Miteinander in Österreich, stellte er fest: „Die Arbeit hier zeigt, es funktioniert, dass sich jüngere Menschen für ältere einsetzen und umgekehrt, damit alle gut leben können.“

Am Ende des Gottesdienstes ermutigte der Erzbischof die Anwesenden, im Alltag nicht auf das scheinbar Unmögliche zu blicken, sondern auf das, was jede und jeder konkret an Gutem verwirklichen könne. Mit einem Zitat von Adolph Kolping brachte er dies auf den Punkt: „Was man im Großen nicht kann, soll man im Kleinen nicht unversucht lassen.“ Ein freundliches Wort, ein Lächeln oder Gesten der Hilfsbereitschaft könnten viel bewirken und ein Haus wie das Kolpinghaus „Gemeinsam leben“ zu einem Ort machen, an dem Gemeinschaft und Hoffnung erfahrbar werden.

Seinem Ruf, ein ausgesprochen herzlicher und „nahbarer“ Seelsorger zu sein, wurde Erzbischof Grünwidl danach bei einer Begegnung mit den Bewohner*innen im Café der Einrichtung gerecht, wo er in kurzen Gesprächen viel Interesse für die Situation und Anliegen der Anwesenden spüren ließ, manch herzliches Wort parat hatte und bereitwillig für Erinnerungsfotos zur Verfügung stand. Anschließend besuchte er im Rahmen einer kurzen Tour durch das Haus die hier untergebrachte „Mutter Kind“-Einrichtung sowie einen Pflege-Wohnbereich.

Den Abschluss seines Besuches bildete ein Austausch mit den Kolping-Verantwortlichen auf Bundes- und diözesaner Ebene, in dem Präsidentin Christine Leopold das Anliegen unseres Verbandes hervorhob, die „Nöte der Zeit“ zu erkennen und an deren Lösung mitzuarbeiten, und Bundespräses Gerald Gump sowie Bundessekretär Wolfgang Engelmaier die geplanten Aktivitäten zum Jubiläum „175 Jahre Kolping in Österreich“ vorstellten, das 2027 gefeiert wird. Unter anderem bereits fix: ein festlicher Gottesdienst am 16. Oktober 2027 im Wiener Stephansdom, für den Erzbischof Grünwidl als Hauptzelebrant zur Verfügung stehen wird. Wir freuen uns schon jetzt auf das Wiedersehen!
 

Foto 1 (oben): © Kolping Österreich (Fotografin: Evelyn Binder)
Erzbischof Josef Grünwidl (Bildmitte) mit Bundessekretär Wolfgang Engelmaier, desgn. Bundessekretärin Christina Wieser, Präsidentin Christine Leopold,  Bundespräses Gerald Gump und Geschäftsführer Albert Pribyl (von links).

Foto 2: © Kolping Österreich (Fotografin: Evelyn Binder)
Bewohnerin des Kolpinghauses „Gemeinsam leben“ Wien-Favoriten und Josef Grünwidl, Erzbischof von Wien


Rückfragen:
Mag. Wolfgang Engelmaier
Kolping Österreich | Bundessekretär
Paulanergasse 11, A-1040 Wien
Tel. (01) 587 35 42
w.engelmaier@kolping.at 

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