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Würde im Alter

Delegation von Kolping Serbien auf Fact-Finding-Mission im Kolpinghaus „Gemeinsam leben“ Wien-Favoriten

4 Frauen der serbischen Delegation mit Bundessekretär Wolfgang Engelmaier und Pflegedienstleiterin Karin Hötzl

Im Rahmen eines Erfahrungsaustauschs war Ende Jänner eine Delegation von Kolping Serbien im Kolpinghaus „Gemeinsam leben“ Wien-Favoriten zu Gast. Das serbische Kolpingwerk, das bereits seit Jahren mobile Pflegedienste anbietet, will künftig auch stationäre Pflegeangebote entwickeln, ein Bereich, in dem Kolping Österreich schon seit mehr als 20 Jahren tätig ist.

Das Kolping-Projekt in Serbien zur Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen – Vitaplan – umfasst ambulante Pflegeleistungen durch lizenzierte Hauspflegedienste sowie eine Tagesbetreuung („Club“) und legt inhaltlich einen Schwerpunkt auf die Erhaltung der psychischen Gesundheit sowie die Begleitung von Menschen in der letzten Lebensphase (palliative Versorgung). „Wir sind ein lizenzierter Anbieter sozialer Dienstleistungen in der Republik Serbien und setzen uns für würdevolles Altern sowie eine umfassende Unterstützung älterer Menschen ein“, so die Direktorin des serbischen Kolpingwerks, Melinda Tomić, die gemeinsam mit Finanzmanagerin Marina Kukin Posinak sowie Čila Stojanović, Koordinatorin des Vitaplan-Programms, an dem Austausch im Kolpinghaus „Gemeinsam leben“ teilnahm.

Hier wurden die Gäste von Pflegedienstleiterin Karin Hötzl empfangen, die gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen einen Einblick gab in die Organisation des Pflegeheims, die täglichen Abläufe sowie den ganzheitlichen Ansatz in der Betreuung der älteren Bewohnerinnen und Bewohner. Das Team von Kolping Serbien zeigte sich besonders beeindruckt von der Praxis in diesem Haus, jeder Bewohnerin und jedem Bewohner mit Achtsamkeit, Menschlichkeit und Respekt zu begegnen, Pflegeleistungen individuell anzupassen und so die Würde im Alter bestmöglich zu wahren.

„Von der langjährigen Erfahrung von Kolping Österreich zu lernen, war für uns sowohl lehrreich als auch äußerst motivierend“, zog Delegationsleiterin Tomić zufrieden Bilanz. Wir sind schon gespannt, wie die in Wien gewonnenen Erkenntnisse in Serbien künftig Früchte tragen!

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