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Wohnhäuser für Menschen mit Behinderung in Waidhofen

Informationen betreffend „Corona-Virus“

Seit Beginn der Krise haben wir in den Kolping-Einrichtungen für Menschen mit Behinderung nach den Vorgaben der zuständigen Behörden große Anstrengungen unternommen, um die Verbreitung des „Corona-Virus“ zu verhindern. Dabei mussten zum Teil drastische Schritte gesetzt werden: die Schließung unserer Werkstätten in Mistelbach und Poysdorf, ein Zutrittsverbot für alle, die nicht in unseren Einrichtungen wohnen oder arbeiten, Absage aller Veranstaltungen – Gemeinschaftsaktivitäten finden nur in eingeschränkten Umfang in den Gruppen statt.

Diese Maßnahmen gelten, solange sie zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner vor Ansteckung notwendig sind. Mit Anfang Mai wurde gemäß den Empfehlungen des Amts der NÖ Landesregierung eine Besuchsmöglichkeit geschaffen. Besuche sind nun in eingeschränktem Umfang und unter Einhaltung umfassender Sicherheitsvorkehrungen zum Schutze aller Beteiligten möglich.

Wir danken allen Angehörigen für Ihr Verständnis und bitten Sie gleichzeitig, jede Gelegenheit zu nutzen, um mit Ihnen nahestehenden BewohnerInnen beispielsweise telefonisch oder über Social Media-Kanäle in Kontakt zu bleiben!

Wir danken allen MitarbeiterInnen für ihre hohe Motivation und ihre Bereitschaft, dazu beizutragen, die Situation bestmöglich zu meistern und das Wohlergehen unserer BewohnerInnen auch in diesen herausfordernden Tagen sicherzustellen!

 

Die Maßnahmen im Detail:

Kolping-Einrichtung für Menschen mit Behinderung in Waidhofen/Thaya:

  • Eltern, Angehörige, ErwachsenenvertreterInnen sowie dritte Personen dürfen nach wie vor das Wohnhaus nicht betreten. Jedoch sind Besuche unter Einhaltung bestimmter Voraussetzungen ab sofort eingeschränkt möglich:
    (1) Telefonische Voranmeldung im Wohnhaus (T.: 02842 515 83) und Terminvereinbarung.
    (2) Kommen Sie bitte auf keinen Fall, wenn Sie Fieber oder andere Symptome haben.
    (3) Abstandregel: mindestens 1,5 Meter
    (4) Bitte verzichten Sie auf gewohnte Rituale wie Hände schütteln, Umarmungen usw.
    (5) max. 2 Besuchspersonen (aus demselben Haushalt!) pro Besuch
    (6) zeitliche Beschränkung des Besuchs auf 1/2 Stunde
    (7) Tragen Sie unbedingt eine Mund-Nasen-Schutz-Maske
    (8) Handdesinfektion zu Beginn des Besuchs und Gesundheitscheck: Messung der Körpertemperatur sowie Ausfüllen eines Fragebogens zur allfällig notwendigen Kontaktnachverfolgung.
  • Wir ersuchen Sie, weiterhin von Besuchen BewohnerInnen bei Ihnen zu Hause Abstand zu nehmen. Falls BewohnerInnen dennoch abgeholt werden sollten, bedenken Sie bitte, dass bei einer Rückkehr eine Quarantäne von zumindest 5 Tage bei uns im Haus einzuhalten ist, und die Betreuung ausschließlich im Einzelzimmer stattfinden kann.
  • Wir verweisen auf die Möglichkeit, jederzeit bei uns im Wohnhaus anzurufen und telefonisch mit den BewohnerInnen zu sprechen.

Zwei Wohnhäusern für Menschen mit Behinderung in Waidhofen/Thaya

In zwei Wohnhäusern bietet Kolping in Waidhofen an der Thaya Menschen mit Behinderung unterschiedliche Wohnformen an, um ihre Entwicklung optimal zu fördern:

Im 1995 errichteten Stammhaus werden drei Betreuungsformen für insgesamt 32 Personen angeboten:

In den drei Wohngruppen finden insgesamt 24 BewohnerInnen Platz, die tagsüber in einer Werkstätte einer geregelten Beschäftigung nachgehen oder mittlerweile in unserer Senioren-Tagesbetreuungsgruppe betreut werden. Acht Menschen mit schwerster geistiger bzw. mehrfacher Behinderung finden in der Intensivbetreuungsgruppe professionelle Betreuung und Förderung. Darüber hinaus werden für Kurzzeitbetreuung Plätze angeboten.

Im 2012 eröffneten zweiten Wohnhaus wurden zwei Einheiten für je sieben Personen geschaffen. Jedem Bewohner/jeder Bewohnerin steht ein Einzelzimmer mit eigenem Bad und WC zur Verfügung. Jedes Zimmer verfügt über einen ebenerdigen Ausgang in den Garten. Die Wohnräume und Sanitäranlagen sind sowohl vom Platzangebot als auch der Ausstattung so ausgelegt, dass sie auch den Bedürfnissen älterer bzw. schwer körperbehinderter Personen Rechnung tragen.

 

Neben der „normalen“ Gestaltung des Alltags werden den KlientInnen auch besondere Erlebnisse vermittelt, die ihren Alltag durchbrechen und neue Fähigkeiten vermitteln. Ein Beispiel dafür sind die jährlich stattfindenden „Waldcamps“: Eine Woche lang leben KlientInnen mit Betreuern völlig auf sich allein gestellt in der freien Natur. Als Unterkunft dienen Regenplanen, was die TeilnehmerInnen zum Leben brauchen, wird am Lagerfeuer selbst zubereitet. Ziel der Veranstaltung ist es, zu erleben, was es heißt, eigenverantwortlich zu leben und für sich selbst sowie für andere zu sorgen – ein Ziel, das das Betreuungskonzept des Kolpinghauses Waidhofen auch grundsätzlich prägt.

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